Kasseler Cellist Leonhard Disselhorst gibt Konzert im Anthroposophischen Zentrum

Tritt in Kassel auf: Cellist Leonhard Disselhorst. Foto: Fischer

Kassel. Wäre er ein Popmusiker, würde man ihn als kommenden Star bezeichnen. Im Klassiksektor ist man zurückhaltender mit Superlativen, doch dass der Cellist Leonhard Disselhorst (20) seit einer Reihe von Jahren zu den begabtesten und erfolgreichsten Musikern aus Kassel zählt, ist unbestritten.

Am Sonntag, 12. September, ist er im Anthroposophischen Zentrum zu Gast. Erst in diesem Sommer hat Disselhorst beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wieder zwei erste Preisen gewonnen, sowohl in der Kategorie Cello solo als auch in der Kategorie Kammermusik.

Dass Disselhorst, der in Kassel die Waldorfschule besuchte, auch komponiert und dass er sogar sein Cello selbst baute - als Kopie eines Instruments von Gofriller -, vervollständigt das Bild des jungen Musikers. Ersten Unterricht hatte der Sohn eines Berufsbetreuers und einer Stimmphysiologin in Kassel bei Claudia Schwarze und bei Manfred Schumann.

Nach einem Hochbegabten-Studium in Hannover beginnt er nun sein reguläres Musikstudium an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Martin Ostertag. Zu seinen musikalischen Vorbildern zählt er die Cellisten Yo Yo Ma und Mstislav Rostropowitsch.

Beim Celloabend im Anthroposophischen Zentrum spielt Disselhorst zusammen mit dem Pianisten Nikita Kopylov die Sonate C-Dur op. 102,1 von Beethoven, Schuberts Arpeggione-Sonate, Adagio und Allegro von Robert Schumann und Piazzollas „Grand Tango“. (w.f.)

Sonntag, 12. September, 18 Uhr, Anthroposoph. Zentrum.

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