Kim Fisher spricht im Interview über ihre neue Show „Das Hochzeitsschiff“ - ARD, 20.15 Uhr

Interview mit Kim Fisher: „Heiraten ist heute nicht so pink“

Abenteuer: Kim Fisher testet Pärchen auf einer Mittelmeerkreuzfahrt. Die Sieger können heiraten, müssen es aber nicht. Das Pärchen, das ein Spiel verliert, muss von Bord gehen. Foto: hr

In der neuen ARD-Show „Das Hochzeitsschiff" geht Kim Fisher mit vier Pärchen auf Kreuzfahrt und prüft in Spielen an Land sowie an Bord deren Ehetauglichkeit. Wer gewinnt, darf in der Sendung heiraten.

Wie kommt es, dass die ARD Sie als Hochzeitsexpertin engagiert hat?

Fisher: Das frage ich mich auch. Ich konnte es zuerst gar nicht fassen. Schließlich bin ich nicht seit zwanzig Jahren mit einem Mann verheiratet. Aber ich habe dann das Konzept bekommen. Und ich glaube, ich bin genau die Richtige.

Warum?

Fisher: Ich gucke mit einem anderen Blick auf die letzten Meter vorm Jawort. Ich bin empathisch genug, alle zu begleiten, ich bin aber auch entspannt genug, das Ganze mit einem zwinkernden Auge zu betrachten. Ich zerfließe halt nicht vor Zuckrigkeit.

Haben Sie früher „Traumhochzeit“ mit Linda de Mol gesehen?

Fisher: Es lief immer sonntags, wir waren zu dritt auf einer riesigen Couch bei einer Freundin mit Knabberzeugs und haben das dann geguckt. Und dann fingen alle an, ordentlich zu flennen.

Ist Ihre Sendung mit „Traumhochzeit“ vergleichbar?

Fisher: Die Sendung sieht ganz anders aus. Es ist Heiraten 2011. Es ist nicht so pink, es ist nicht so sahnebaiserhäubchenartig, es ist auch ein bisschen taffer.

Welche Tests müssen die Paare denn bestehen?

Fisher: Im Grunde sind es Alltagstests. Sie müssen zum Beispiel Tintenfisch zubereiten. Aber schon die Situation auf dem Schiff ist eine Extremsituation. Wenn es knatscht im Gebälk, müssen sie sich damit auseinandersetzen.

Hat es manches Mal geknatscht?

Fisher: Ja, wir haben schon gemerkt, wenn sie wütend aufeinander waren, wenn etwas in den Spielen nicht funktioniert hat. Dann muss ich das auswerten und fragen: Was heißt das für euch im Alltag?

Wann ist ein Paar denn reif für die Ehe?

Fisher: Liebe und Alltag, wenn man beides hinkriegt, hat man eine Chance. Auf den ersten Blick würde man vielleicht sagen, die Fisher ist nicht romantisch, auf den zweiten Blick vielleicht schon, weil: Ich möchte den Alltag genießen können. Das ist für mich romantisch, wenn ich nach zehn Jahren den Alltag mit meinem Partner noch genießen kann.

Sie sind nicht verheiratet. Wollen Sie denn mal heiraten?

Fisher: Ja, das steht eindeutig auf meiner To-do-Liste. Ziemlich weit oben sogar.

Woher weiß man, dass es der Richtige ist?

Fisher: Man spürt es einfach. Das hat meine Oma schon gesagt. Und meine Mutter hat mit Ende 50 den Mann gefunden, den sie heiraten wird.

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