Manolito Simonet y su Trabuco inszenierten im Kulturzelt an der Drahtbrücke kubanische Männlichkeit

Heiße Rhythmen an der Fulda

Geballte Lebensfreude: Die Gäste aus Kuba ließen mit ihrer Musik die Funken aufs Kasseler Publikum überspringen. Foto: Schachtschneider

Kassel. „Macho“ ist spanisch und bedeutet Mann. Im Deutschen wird der Begriff oftmals mit übertriebener Männlichkeit gleichgesetzt, im Spanischen hingegen hat er eine positive Bedeutung.

Am Freitagabend konnte das Publikum im Kulturzelt beim Auftritt von „Manolito Simonet y su Trabuco“ mehr als eineinhalb Stunde geballte kubanische Männlichkeit erleben, die auch als solche inszeniert wurde. Zu eingängigen Salsa-Rhythmen ließen die drei Sänger der Band ihre Hüften kreisen – unterstützt von der 13-köpfigen Band um den Starpianisten und Gründer der Gruppe, Manolito Simonet.

Von der ersten Minute an übertrug sich die Lebensfreude der Band – die eher einem Orchester glich – auf das Kasseler Publikum. Einige Paare begannen neben und vor der Bühne Salsa zu tanzen. Manolito Simonet und seine Band „Trabuco“ taten ihr Übriges, um die Stimmung anzuheizen.

Animateure der Zuschauer

Sie verstanden sich selbst als Animateure der Zuschauer, forderten diese zum Mitsingen auf und machten vor, wie das Publikum die Hände in die Luft halten sollte. Erstaunlich gut gelang die Kommunikation zwischen den spanisch sprechenden Sängern und den Kasseler Zuschauern. Auf dem Höhepunkt der Show sprangen vier Kasseler Salsatänzer auf die Bühne, tanzten zu den Rhythmen der Band und erhielten begeisterten Applaus.

So überzeugten Manolito Simonet und „Trabuco“ mit ihrer besonderen Mischung aus Salsa, Timba, Salsaton und Reggaeton, durch die sie zu den Trendsettern in der kubanischen Salsa-Szene gehören. Insbesondere die Trompeten, Posaunen und Querflöten verliehen der Musik eine besondere Wucht.

Das Publikum war begeistert und forderte eine Zugabe, die von der Band auch gern gegeben wurde.

Von Yvonne Albrecht

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