HNA-Kritik zum „Tatort“ vom Bodensee: Trunken vor Liebe

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Wurde in der Episode des „Tatort“ vom Bodensee (Drehbuch: Stefan Dähnert), in dem es um Weinfälschung ging, mal kein Wein getrunken, säuselten die Worte trotzdem nur so aus Klara Blum (Eva Mattes) heraus. Meint Gudrun Skupio in ihrer Kritik zum aktuellen Tatort.

Doch nicht der Wein, sondern ihr Schweizer Kollege Matteo Lüthi (Roland Koch) machte die Ermittlerin liebestrunken. Die beging in „Chateau Mort“ so grobe Fehler, dass der Hobbyermittler vor dem Fernseher aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskam, beispielsweise den Gegenstand der Ermittlungen, eine Flasche Wein, einem Privatmann zu überlassen.

Derart verschleiert war der Blick der Ermittlerin, dass sie das Wesentliche aus den Augen verlor: Erst als mit der Goldkette im falschen Dekolleté schlagartig die Ernüchterung einsetzte, kam die Handlung wieder in Gang.

Blum machte sich endlich auf die Suche nach ihrem verschollenen Kollegen. Kai Perlmann (Sebastian Bezzel), der in der Folge von Marc Rensing den Fall nahezu allein löst, wurde von ihr zuvor noch als „Berufskrüppel“ beschimpft. Schade, dass die Krimihandlung hinter dem Gesäusel in den Hintergrund trat und der Zuschauer eher damit beschäftigt war, sich ob des liebestollen Verhaltens von Klara Blum fremdzuschämen.

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