Trauerfeier, Lesertreff, Konzert, Opernpremiere

Höhepunkte des Louis-Spohr-Jahres

Louis Spohr Foto: nh

Kassel. Am 22. Oktober 1859 starb Louis Spohr, die bedeutendste Gestalt der Kasseler Musikgeschichte. Zu seinem 150. Todestag findet am Donnerstag, 22. Oktober, um 11 Uhr auf dem Kasseler Hauptfriedhof am Ehrengrab eine Trauerfeier für den Geiger, Komponisten, Dirigenten und Kasseler Ehrenbürger statt. Das Freimaurerische Zeremoniell wird vom Hornensemble des Staatstheaters begleitet.

Damit kündigen sich weitere Veranstaltungshöhepunkte im Spohr-Jubiläumsjahr an. • Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr, Südflügel des Kulturbahnhofs: HNA-Lesertreff zu Louis Spohr. Der Spohr-Experte Dr. Wolfram Boder wird den Komponisten und sein Wirken in Kassel vorstellen und eine Einführung in Spohrs Kasseler Erfolgsoper „Jessonda“ geben, die am 25. Oktober Premiere hat. Es moderieren Bettina Fraschke und Werner Fritsch. Im Anschluss bietet Museumsleiter Dr. Karl Traugott Goldbach eine Führung durch das neue Spohrmuseum im Südflügel des Kulturbahnhofs an. • Samstag und Sonntag, 24. und 25. Oktober, Südflügel des Kulturbahnhofs: Symposium und Konzert. Zwölf Referenten aus fünf Ländern beleuchten beim Symposium der Internationalen Louis-Spohr-Gesellschaft und der Universität Kassel die Bedeutung Spohrs für das Musikleben des 19. Jahrhunderts. Kontakt: info@ilsg.de Beim Konzert am Samstag, 24. Oktober, 19 Uhr, präsentiert das Violin-Duo Cecilia und Martin Gelland herausragende Beispiele der von Spohr besonders gepflegten Gattung Violin-Duo. • Sonntag, 25. Oktober, 18 Uhr, Opernhaus: Premiere „Jessonda“. Die Uraufführung der Oper „Jessonda“ 1823 war Louis Spohrs erster großer Erfolg nach seinem Amtsantritt als Leiter der Kasseler Hofkapelle. Das Werk trat einen internationalen Siegeszug an und blieb über viele Jahrzehnte die Leib-und-Magen-Oper des Kasseler Publikums. Erst die Nationalsozialisten verbannten die Oper von den Spielplänen - weil die Verbindung der Inderin Jessonda mit dem Portugiesen Tristan als „Rassenvermischung“ geschmäht wurde. Patrik Ringborg dirigiert die konzertante Fassung der Oper. Es singen Gabriele Fonatana, Jörg Dürmüller, Mario Klein, Nina Bernsteiner und Wolfgang Newerla. (w.f.)

Weitere Vorstellungen: 1. und 7. November. Karten: Tel. 0561 / 1094-222.

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