Katja Friedenberg über ihren Auftritt – Freitag um 20.15 Uhr auf Sat.1

Interview: Katja Friedenberg aus Kassel über ihren Auftritt bei "The Voice of Germany"

Kassel. Millionen werden am Freitagabend vor dem Fernseher sitzen, wenn sie ihren großen Auftritt bei "The Voice of Germany" hat: die 25-jährige Katja Friedenberg aus Niederzwehren.

Wir haben uns mit der Kandidatin über ihre Musik, ihre daumendrückenden Freunde und ihre Pläne unterhalten.

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Wie sind Sie zu „The Voice of Germany“ gekommen?

Katja Friedenberg: Ich habe mich beworben. In Kassel gab es ein Casting. Ein Bekannter hatte einen Aushang in der Musikakademie gelesen und meinte, dass ich da doch mal hingehen sollte. Das Casting war schon eine Woche später. Ich habe mich dazu entschieden, es einfach mal auszuprobieren. Vorher hatte ich aber schon auch Zweifel.

Wieso?

Friedenberg: Viele Leute haben ja auch Vorurteile gegenüber Castings. Aber das neue Format hörte sich sehr vielversprechend an. „The Voice of Germany“ versprach, dass es in erster Linie um die Stimme geht. Und mein Eindruck hat sich bestätigt. Alle werden dort mit Respekt und Wertschätzung behandelt. Außerdem habe ich schon immer mal damit geliebäugelt, an einem Casting teilzunehmen.

Wie muss man sich so ein „Vorcasting“ vorstellen?

Friedenberg: Ich habe einen Coversong und ein eigenes Lied gesungen und mich selbst am Klavier begleitet. Dort waren unter anderem ein Vocal-Coach und mehrere Leute aus dem Musikbusiness und von der Produktionsfirma. Dass ich dann weitergekommen bin, habe ich aber erst später erfahren.

Was ging da in Ihnen vor?

Friedenberg: Ich hab mich total gefreut. Ich habe mir nämlich nicht allzu große Hoffnungen gemacht, damit ich dann nicht so leicht enttäuscht werden kann.

Wie ist Ihr bisheriger Eindruck von der Musikshow?

Friedenberg: Ich habe es zu keinem Zeitpunkt bereut, dass ich mich dafür entschieden habe.

Fotos: Bilder der Kandidatin

Kasselerin Katja Friedenberg bei "The Voice of Germany"

Wie hat Ihr Umkreis auf die Teilnahme reagiert?

Friedenberg: Meine Familie und Freunde freuen sich sehr und stehen voll und ganz hinter mir. Das ist mir sehr wichtig. Auch auf meine Ankündigung bei Facebook haben bis jetzt alle sehr positiv reagiert. Ich freue mich tierisch, dass alle so mit mir fiebern. Denn am Anfang war ich schon ein bisschen skeptisch, wie das so ankommt.

Die ersten Sendungen sind aufgezeichnet. Wer hat Sie bei Ihrem Fernsehauftritt begleitet?

Friedenberg: Meine Mutter, meine Schwester und meine beiden besten Freunde waren backstage mit dabei. Im Publikum saßen auch meine beiden Brüder und ein paar enge Freunde.

Was versprechen Sie sich von der Teilnahme bei „The Voice of Germany“?

Friedenberg: Ich verspreche mir davon, dass ich den Leuten, die es sich anschauen, zeigen kann, was ich kann - unabhängig davon, wie weit ich komme. Und vielleicht ergibt sich, auch wenn man nicht Gewinner wird, daraus etwas Gutes.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Friedenberg: Wunschmäßig sehe ich mich dann als Berufsmusikerin, die von ihrer Musik leben kann, ohne die allergrößten Geldsorgen zu haben und sich von Monat zu Monat hangeln zu müssen.

Und wenn es mit der Musik nichts wird, haben Sie eine berufliche Alternative?

Friedenberg: Ja. Ich habe nicht nur eine musikalische Ausbildung, sondern studiere auch Lehramt in Kassel. Ich werde in jedem Fall mein Studium beenden. Und wenn es mit der Musik nicht klappen sollte, mache ich mein Referendariat. Aber mein Herz schlägt schon für die Musik.

Sie standen schon oft auf der Bühne. Ist Lampenfieber deshalb kein Thema mehr für Sie?

Friedenberg: Normalerweise habe ich tatsächlich keine großen Probleme mit Lampenfieber. Aber so wie bei meinem ersten Fernseh-Auftritt ging es mir noch nie. Das war schon eine Ausnahmesituation. Das kann einen gleichzeitig aber auch noch mal etwas mehr aufbauen. (mso)

Zur Person Katja Friedenberg

Katja Friedenberg

Die 25-Jährige wurde in Bremen geboren und wuchs in Kassel auf. Ihr Abitur machte sie am Wilhelmsgymnasium, derzeit studiert sie Musik und Englisch an der Uni Kassel auf Lehramt. Friedenberg nimmt seit dem 15. Lebensjahr klassischen Gesangsunterricht. Zudem spielt sie Klavier. Sie ist Teil des Kasseler Duos Sentimental Two und singt in der Band Foreign 20. Seit ihrem 12. Lebensjahr singt sie am Kasseler Staatstheater (Chor und Background). (juh)

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