Wie vor 44 Jahren: Rolling Stones im Hyde Park

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Vor einer Woche erstmals beim Glastonbury Festival, jetzt zurück im Hyde Park: Ronnie Wood (von links), Charlie Watts, Keith Richards, Mick Jagger in London. Ihr Durchschnittsalter: 69 Jahre.

Irgendjemand da draußen, der schon 1969 da war?“, fragte Mick Jagger, „willkommen, schön, euch wiederzusehen.“ Fast auf den Tag 44 Jahre nach ihrem legendären Open-Air-Konzert im Londoner Hyde Park haben die Rolling Stones erneut ein umjubeltes Konzert dort gegeben.

Diesmal allerdings für die 65.000 Fans bei Ticketpreisen ab 95 Pfund (110 Euro) aufwärts.

Die Dekoration jedoch stimmte: Tagelang waren an den Seiten der Bühne Eichenstämme aufgestellt, das Holz war mit Ästen und Zweigen dekoriert worden, damit die Bilder denen vom 5. Juli 1969 glichen. Damals hatten die Stones ihren neuen Gitarristen Mick Taylor vorstellen wollen. Nur zwei Tage vorher jedoch war Rolling-Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Pool ertrunken, die Band verwandelte den Hyde-Park-Auftritt in ein Gedenkkonzert. Frontmann Jagger, ganz in Weiß, verlas ein Gedicht von Percey Shelley, 1000 weiße Schmetterlinge wurden freigelassen.

Auf solche Gesten verzichteten die Stones diesmal, doch die Setlist enthielt mit Hits wie „Start Me Up“, „Brown Sugar“ oder „Jumpin’ Jack Flash“ überwiegend ältere Titel. Gitarrist Taylor, der 1974 ausgestiegen war, trat als Gast auf die Bühne. Der Abend war „die Versöhnung von Gestern und Heute“, berichtete die Agentur Reuters. Am 13. Juli wird das Konzert noch einmal wiederholt. (vbs)

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