Vom Texter von Annett Louisan zum Sänger: Frank Ramonds zweites Album „Ganz Klar“

Jetzt singt er seine Lieder selbst

Singt deutschprachigen Chanson: Frank Ramond. Foto: nh

Er schrieb Künstlern wie Annett Louisan, Barbara Schöneberger und Roger Cicero deutschsprachige, oft ironisch-bissige Songtexte, mit denen sie Erfolge feierten. Nun hat Frank Ramond sein eigenes zweites Album „Ganz klar“ veröffentlich.

Der vielgefragte Produzent und Texter war zunächst ganz zufrieden mit seiner Rolle als Mann hinter den Songs. Doch nun hat er selbst Erfolg in der Musikrichtung, die er durch seine Texte mit erschaffen hat: anspruchsvoller deutschsprachiger Pop für Erwachsene.

Der Künstler, dessen Mutter Deutsche und dessen Vater Franzose ist, wurde 1964 in Istanbul geboren, verbrachte seine Kindheit in Mexiko und Spanien und lebt nun in der Nähe von Hamburg mit seiner Frau und zwei Kindern. Durch seine Jugend im Ausland entwickelte er eine Liebe zum französischen Chanson und lateinamerikanischer Musik.

Nach einer Lehre und einem abgebrochenen Jurastudium entschied sich Ramond für das Musikgeschäft. Den entscheidenden Schwung bekam seine Karriere, als Udo Lindenberg in sein damals noch kleines Studio kam, um mit ihm an Lindenbergs Album „Benjamin“ zu arbeiten.

Auf dem neuen Album singt er meist von den einfachen Dingen im Leben, aber auch von den Großen wie der Liebe. Mit seiner angenehmen Erzählerstimme schafft er es, auch etwas schlagerhaften Passagen den Kitsch zu nehmen.

Der Titelsong des Albums „Ganz klar“ ist ein Lied über gute Männerfreundschaft, in der eingängigen ersten Single „Sie hat’s ihren Freundinnen erzählt“ geht es um Partnerschaft, und romantisch wird es in dem Duett mit Annett Louisan „Und du liebst mich immer noch?“. Auch mit seiner zweiten Platte wird der sympatische Sänger sein Publikum zufrieden stellen und für einige Ohrwürmer sorgen.

Frank Ramond: Ganz klar (105 Music/Sony).

Wertung: !!!::*

Von Freya-Marieke Herold

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