50 Jahre Akkordeon-Orchester Kassel – „160 Plus“ und Welf Kerner überzeugten mit Solo-Darbietungen

Jubiläumskonzert im Bürgersaal

Jubiläumskonzert des Akkordeon-Orchesters: Zum 50-jährigen Bestehen wurde im Bürgersaal gespielt. Foto: Malmus

Kassel. Drei Stunden dauerte sie, die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Akkordeon-Orchesters Kassel. Viel abwechslungsreiche Musik und Ehrungen wurden den Besuchern geboten.

Orchesterleiterin Sonja Roßmanith-Köhler versuchte, die vielseitigen Klangfarben eines Akkordeonorchesters deutlich zu machen: Südamerikanische Klänge (Tango, Samba) wechselten sich mit Peter-Kreuder-Melodien, einem Krimi-Puzzle (unter anderem „Der Kommissar“) und „Rock around the Clock“ ab. Begleitet von einem zeitweise etwas übermütigen Schlagzeug und zwei Keyboards musizierte das Orchester unter der straffen Leitung seiner Dirigentin präzise und mit sehr schönen dynamischen Abstufungen. Aufgelockert wurde das Programm durch zwei solistische Darbietungen.

Das Duo „160 Plus“ – der Name bezieht sich auf das Lebensalter der beiden Spieler Wolfgang Kerner und Walter Siebert – begeisterte mit harmonischem Zusammenspiel, war dabei rhythmisch sicher und zeigte eine ausgereifte Fingertechnik. Nach einem Arrangement von Wolfgang Kerner folgte als Zugabe ein Tango.

Der zweite Solobeitrag kam von Welf Kerner, der mit seiner Tango-Fantasie „Vogelfrei“ die ganze klangliche Bandbreite des Akkordeons präsentierte. Zwei Zugaben forderte und erhielt das begeisterte Publikum.

Der lange Schlussbeifall belohnte die Spieler für die intensive Probenarbeit und sollte Ansporn für weitere musikalische Taten sein.

Von Gerhard Raßner

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