Neu im Kino: „Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum“

Karriere und Kinder

Kate Reddy (Sarah Jessica Parker) ist eine leidenschaftliche Ehefrau und Mutter, aber sie hat auch einen Job, der sie stark fordert. Als Finanzmanagerin mit steiler Karrierekurve muss die Geschäftsfrau immer häufiger vom heimischen Boston nach New York reisen.

Als wäre es damit nicht genug, tritt auch noch die Versuchung auf den Plan. Während Ehemann Richard mit den beiden Kindern das Heim hütet, beginnt Kates Geschäftspartner Jack Abelhammer (Pierce Brosnan) zu baggern. Was nicht wirklich schlimm wäre, würde es sich nicht um einen so tollen Hecht handeln. Wird Kate widerstehen?

Nach dem Ende ihrer erfolgreichen TV-Serie „Sex and the City“ plant Schauspielerin Sarah Jessica Parker das Leben danach. Finanziell muss sich der sympathische Star wohl keine Sorgen machen. Allerdings scheint das Rollenbild, das man sich in Hollywood von der 46-Jährigen geschaffen hat, stark von ihrer Figur aus der Fernsehshow geprägt zu sein.

Obwohl sie in der Vergangenheit in allen Genres überzeugte, sieht man Parker nunmehr vorrangig in (romantischen) Komödien wie „Haben Sie das von den Morgans gehört?“ Auch Douglas McGraths Werk „Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum“ ist ein Leichtgewicht. Die Produktion basiert auf dem Bestseller „I Don’t Know How She Does It“ der Waliserin Allison Pearson.

Ein hohes Maß an Identifikation ist nicht selbstverständlich, denn Heldin Kate bewegt sich zumindest sozial nicht in der Nähe der hart rackernden Kassiererin im Supermarkt. Allzu tiefschürfende Einblicke in das Leben wirklich werktätiger Eltern anno 2011 sollte man also nicht erwarten.

Amüsant und kurzweilig ist der im „Bridget Jones“-Stil erzählte Film trotzdem. Bleibt zu hoffen, dass die auch diesmal angenehm uneitle Parker demnächst wieder all ihre Facetten zeigen darf.

Genre: Komödie

ohne Altersbeschränkung

Wertung: !!!::

www.hna.de/kino

Von André Wesche

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