Dritte Auflage der Aktion 

"Kassel singt": 400 Grundschulkinder versprühen Freude in der Stadthalle

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Power in Orange: Abschlusskonzert des Kinderchorprojekts „Kassel singt!“ in der Stadthalle. 

Kassel. Umjubelte dritte Auflage von „Kassel singt!“ in der Stadthalle mit jungen Sängern aus den Grundschulen der Stadt. 

Schon vor Beginn des Konzerts ist die Stimmung in der Kasseler Stadthalle bombig, und so manches mitwirkende Kind winkt von der Bühne aus Freunden oder Verwandten zu. Von Aufregung und Lampenfieber keine Spur, und so legen alle mit Feuereifer los: „Heute wollen wir singen, tanzen, lachen“.

Aus allen Nähten platzte der Festsaal der Stadthalle am Sonntag zur mittlerweile dritten Auflage des größten Nachwuchsförderungsprojektes Nordhessens, wie Initiator Sebastian Wolf, Leiter der Kasseler Musikschule, in seiner Begrüßung erläuterte. 400 Kinder aus Kassels Grundschulen probten 13 Wochen lang Hits wie „Biene Maja“ und „La Cucaracha“.

Nationen- und milieuübergreifend wurde musiziert, und das mit wahrer Begeisterung. Der Gesang der Kids verströmte die Energie von Flummis und riss das Publikum mit. Oberbürgermeister Christian Geselle brachte das auf die altbekannte, aber knackige Formel: „Wo gesungen wird, da lass Dich nieder, böse Menschen kennen keine Lieder.“ Neben dem Gesang gab’s Entzückendes fürs Auge: Beim Song „Pippi Langstrumpf“ betrat tatsächlich eine Pippi die Bühne – mit dem „Kleinen Onkel“ im Schlepptau und kesser Tanzdarbietung. Witzig auch die Affenbande auf der Suche nach der Kokosnuss.

Mykola Avramchuk zeigte nicht nur, dass er die singenden Energiebündel dirigentisch im Griff hatte, sondern steuerte auch einige Arrangements bei – etwa für eine Rap-Version des Kanonklassikers „Bruder Jakob“. Versierte instrumentale Unterstützung gab es von der Band der Musikschule, und Finn Oetzel hatte mit dem Akkordeon gleich einen doppelten Auftritt, da Pippi Langstrumpf zweimal vorbeischaute. Am Ende Riesenbeifall für ein Projekt, das ohne die Förderung von Kasseler Sparkasse und HNA nicht zu realisieren wäre und vielen die kostenfreie Teilnahme ermöglichte.

Instrumentalisten: Patricia Grunenberg, Klavier; Di Wang, Saxofon, Klarinette; Amelie Gatzke, Trompete; Uli Große, Bass; Lars Schmidt, Gitarre; Sebastian Wolf, Schlagzeug.

Von Susanna Weber

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