Die Kasseler Body & Soul Dance Academy begeistert mit "Schneewittchen"

Klassisches Ballett und moderner HipHop: Body-and-Soul-Schüler mit Svetlana Progorelova (vorn). Foto: Fischer

Kassel. In blendend weißen Kleidern mit Rüschenröcken und auf Spitzenschuhen symbolisierten über 50 Mädchen zu Beginn den Schnee, drei Tänzerinnen in Rot das Blut, fünf weitere in Schwarz das Ebenholz: den Wunsch der Königin nach einem Kind. Energiegeladen präsentierten etwa 400 Schüler der Kasseler Body & Soul Dance Academy am Sonntag zu eingespieltem Soul, Rock und HipHop im ausverkauften Opernhaus des Staatstheaters „Snow White“ mit Ballett- und Breakdance-Tänzen.

Kassel. In blendend weißen Kleidern mit Rüschenröcken und auf Spitzenschuhen symbolisierten über 50 Mädchen zu Beginn den Schnee, drei Tänzerinnen in Rot das Blut, fünf weitere in Schwarz das Ebenholz: den Wunsch der Königin nach einem Kind. Energiegeladen präsentierten etwa 400 Schüler der Kasseler Body & Soul Dance Academy am Sonntag zu eingespieltem Soul, Rock und HipHop im ausverkauften Opernhaus des Staatstheaters „Snow White“ mit Ballett- und Breakdance-Tänzen.

Sämtliche Formationen zum Schneewittchen-Märchen hatten enorme Wucht, meist waren über 50 Schüler gleichzeitig beteiligt, mit höchster Konzentration, dabei aber auch mit Coolness und lässigen Kostümen in tollen Farben. Die „böse Königin“ trug einen metallisch schimmernden Rock und modische Stiefel.

„Die Geister des Waldes“ hatten Vampir-ähnlich geschminkte Gesichter, schwarze Augenhöhlen. Als Jäger legte Jan Kriegelsteiner ein atemberaubendes Breakdance-Solo hin, mit artistischen Elementen und perfekten Drehungen um die eigene Achse auf einem Bein. Ebensolche kraftvollen Tänze zeigte Vitali Bellmann als „Spiegelgeist“ zur Choreografie über „Die neue Königin“.

Sechs kleine Jungen sowie ein Mädchen im Alter von acht bis zehn Jahren verkörperten die sieben Zwerge, teils mit lustigen Hüten und Sportjacken. Die putzigen Wichte bogen in die Knie wie Flummis, hatten zudem komplizierte, schnelle Hacke-Spitze-Kombinationen mit den Füßen drauf.

Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten waren gekommen, um die Kinder in der Umsetzung des Märchens zu sehen. Mit auf der Bühne waren anfangs die Allerjüngsten, die wonnigen Vierjährigen zeigten Takt- und Koordinationsgefühl, packten es, sich synchron zu bewegen, ohne dressiert zu wirken.

Jeder Auftritt der Schüler der Dance Academy von Peter Ezedunor war großartig. Faszinierend war die vibrierende Begeisterung der Jugendlichen. Zum Schluss kamen die etwa 400 Beteiligten noch einmal gemeinsam auf die Bühne. Standing Ovations, großer Jubel.

Von Gesa Esterer

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