Ensemble „Im Puls“ zeigt fantasievolle Performance

Von Klängen und Bildern

 Christine Weghoff am Akkordeon, Constanze Betzl an der Querflöte und Maja Oschmann am Zeichentisch.
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Brachten Musik und Bilder zusammen: (von links) Christine Weghoff am Akkordeon, Constanze Betzl an der Querflöte und Maja Oschmann am Zeichentisch.

Töne können anschwellen, fließen, hoch oder tief klingen, Ruhe oder Chaos verströmen. All das können gemalte oder gezeichnete Motive auch. Wie wäre es, Klänge über Bilder und Bilder über Klänge auszudrücken? Eine reizvolle Verwandlung.

Die beiden Musikerinnen Christine Weghoff (Akkordeon) und Constanze Betztl (Flöte, Querflöte) und die Grafikerin Maya Oschmann haben sich davon faszinieren lassen und am Freitag aus dem Dock 4 zu einer moderierten Improvisations-Performance eingeladen. Über die Online-Plattform Zoom konnten 51 Besucher dabei sein.

Schon der erste Teil des Abends gefiel den Zugeschalteten. Betzl und Weghoff modellierten kurze Klangszenarien, erklärten Spieltechniken und Möglichkeiten ihrer Instrumente und Oschmann zeichnete, kleckste, ordnete grafische Formationen an: Linien, Wellen, Punkte, Flächen – intuitiv und inspiriert von den tönenden Fragmenten der Musikerinnen.

Die Kamera wechselte häufig, zeigte mal die Musikerinnen, mal das Zeichenbrett, das dann den gesamten Bildschirm füllte. Die Besucher erlebten die Ausdruckskraft experimenteller Reflexionen und die Wechselwirkung von Bild und Ton und konnten im zweiten Teil des Abends selbst mitwirken, nachdem Oschmann sie aufgefordert hatte, eigene Zeichnungen zu kreieren, sie später in die Kamera zu halten und von den Musikerinnen spontan vertonen zu lassen. Zuvor wurde ein Gruppenfoto von allen Zeichnungen gemacht und versprochen „wir packen die Fotos in einen Link und schicken ihn an euch als Andenken an die Veranstaltung“.

Die so gemeinsam entwickelten Kompositionen begeisterten die Besucher. „Was ihr aus meiner Zeichnung gemacht habt, wie ihr sie vertont habt, war viel schöner als das, was ich gezeichnet habe“, lobte einer der mitwirkenden Besucher.

Fazit: eine fantasievolle Verquickung, aus Bild und Klang, eine unterhaltsam aufgebaute Performance.

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