Kasseler Studierende präsentieren ihre Arbeiten auf der Berlinale

Tonmodellage mit Körperteilen: „Im Rahmen“ von Evgenia Gostrer.

Kassel/Berlin. Acht Werke Kasseler Filmstudenten sind auf der Berlinale zu sehen. Die Hessische Film- und Medienakademie hFMA, ein Netzwerk der Film-Ausbildungsstätten des Landes, hat zum sechsten Mal ermöglicht, dass Studierende ihre Filme vor Fachpublikum präsentieren können.

Die Filme laufen bei der Filmmesse European Film Market, also vor Einkäufern von Verleihen und Fernsehstationen. Bei den aktuell zusammengestellten 19 Werken aus Hessen ist Kassel mit acht Filmen stark präsent. Außerdem gibt es Arbeiten von der Hochschule Darmstadt, Hochschule für Gestaltung Offenbach und aus der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.

Die Arbeiten sind so unterschiedlich wie das filmische Schaffen an der Kasseler Kunsthochschule.

• Behrooz Karamizade lässt in seinem Kurzspielfilm „Bahar im Wunderland“ ein kurdisches Flüchtlingsmädchen in Deutschland ankommen.

• Giorgi Abashishvili will in „Alles über Menschen“ nach Motiven des Autors Nodar Dumbadse die georgische Kultur zeigen.

• Hendrik Schmitt erzählt in „Tschüss Papa“ von einem Jungen, der nur noch in Riterrüstung zur Schule gehen will.

• Julius Schultheiß und Fabian Püschel zeigen in „Die Filmemacher“ das Projekt, sein Leben zu ändern.

• Ein Handyfilm ist „Achtung, zeitgenössische Kunst“ von Rike Holtz.

Animationsfilme sind auch im Portfolio:

„Nachschlag“ von Florian Maubach ist eine Schwarz-weiß-Geschichte über einen Ritter.

• Elisabeth Zwimpfer lässt ihre Liebesgeschichte „Hidden Track“ aussehen wie übereinandergeschobene Transparentpapierbögen.

Der Trailer zu den Filmen steht auf Youtube:
http://zu.hna.de/berlinaleks

• Evgenia Gostrer hat für „Im Rahmen“ mit Ton gearbeitet, der für jedes Bild neu modelliert wird – es geht um eine intime Begegnung.

Die Filmemacher wollen sich in Berlin vernetzen: Hendrik Schmitt möchte Produzenten für seinen ersten Langfilm kennenlernen, Elisabeth Zwimpfer hofft auf Kontakte zu Animationsstudios.

Von Bettina Fraschke

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