Download: Neue Ausgabe der Zeitschrift Haskala

Sara-Nussbaum-Zentrum stellt neue Ausstellung vor

Elena Padva, die Leiterin des Sara-Nussbaum-Zentrum in Kassel
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Elena Padva leitet das Sara-Nussbaum-Zentrum.

Engagiert gegen antisemitische Hetze Netzwerke knüpfen: Mit Ausblicken auf die eigene Arbeit und Gastbeiträgen präsentiert sich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Haskala“ des Sara-Nussbaum-Zentrums.

Kassel - Das Magazin kann kostenfrei bestellt oder aus dem Internet heruntergeladen werden., es ist frisch erschienen Das Sara-Nussbaum-Zentrum informiert über jüdisches Leben und jüdische Kultur in Kassel. Gründerin Ilana Katz und Leiterin Elena Padva erarbeiten derzeit eine neue Ausstellung zum Thema „Netz gegen Hetz“. Die Zeitschrift stellt sie vor.

Padva: „Wir zeigen nicht nur eine Fülle an ausdrücklich jüdischen Perspektiven, sondern auch die Perspektive der Gäste.“ Die Ausstellung soll herausstellen, wie wichtig Netzwerke im Leben sind, für die jüdische Gemeinde, für das Miteinander in der Stadtgesellschaft, für das Zentrum selbst, das auch seine eigene Arbeit reflektiert. Es soll mit interaktiven Elementen gearbeitet werden, es gibt Audioinstallationen, Videos und klassische Ausstellungsobjekte wie einen von Ilana Katz gestalteten, von Alexander Schatz geschaffenen Tisch, in dessen Mitte ein Fluss zu fließen scheint.

Ein Interview mit Katz beschäftigt sich mit der Frage nach zunehmendem Antisemitismus, gerade in der Zeit der Pandemie. Auch die Bildungsarbeit des Zentrums wird vorgestellt.

Die Gastbeiträge: Die Ehrenvorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Eva Schulz-Jander schreibt „Über die Wichtigkeit von Netzwerken auf lokaler Ebene“ und erinnert an erste Netzwerke des Zentrums zu Partnern in der Stadtgesellschaft. Sie hebt hervor, dass Netzwerke auch Schutz vor Antisemitismus bieten. Der grüne Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky denkt über die „Lokale und globale Wichtigkeit von Verbindungen zwischen Menschen“ nach. Angefangen bei den Juden des Mittelalters, die er als „erste echte Europäer“ benennt, weil sie so weit vernetzt waren. Das Zwischenmenschliche könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn eine große Organisation – oder ein Kontinent – zusammengehalten werden soll.

Download unter sara-nussbaum-zentrum.de

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