Sat.1, 20.15 Uhr

Interview: Kasselerin in Runde zwei bei „The Voice of Germany“

Die „Battles“ haben begonnen: Die Berlinerin Lina Arndt (links) tritt gegen die Kasselerin Johanna Ewald an. Foto: sat.1/prosieben

Kassel. Heute hat die Kasselerin Johanna Ewald ihren zweiten Auftritt bei der Castingshow „The Voice of Germany". Die Teams von Rea Garvey, Samu Haber, Stefanie Kloß und den Fanta Zwei mit Michi Beck und Smudo sind voll - die Auswahl getroffen. Diese Woche beginnt die zweite Phase bei „The Voice of Germany": Die sogenannten „Battles" (Duelle).

Dabei treten die Sänger gegeneinander an. Pro Team gibt es acht Gesangsduelle, acht Songs und acht Sieger, die in die nächste Runde kommen. Das Kasseler Talent Johanna Ewald (19) tritt heute mit dem Song „I Can’t Make You Love Me” von Bon Iver gegen Lina Arndt (18) aus Berlin an. Beide sind im Team von Rea Garvey.

Frau Ewald, wie fühlt man sich so kurz vor den Battles? 

Johanna Ewald:  Sehr angespannt. Die Situation zwar mit jemandem und doch gleichzeitig auch gegen jemanden zu singen ist merkwürdig.

Und wie waren die gemeinsamen Proben? 

Ewald: Rea hat mich relativ hart kritisiert bei den Proben. Ich hab mich zwar gesteigert und er war dann auch zufrieden, aber am Anfang war es hart. Noch dazu ist meine Battlepartnerin sehr stark.

Was macht sie so stark? 

Ewald: Zunächst mal haben sich bei der Vorauswahl alle vier Coaches für sie umgedreht und wollten sie im Team haben. Bei mir war es nur Rea. Lina hat nunmal eine ganz spezielle Stimme.

Nach welchen Kriterien sucht der Coach den Gegner denn aus? 

Ewald: So genau weiß ich das nicht. Lina und ich waren auch irritiert, dass wir gegeneinander antreten müssen. Aber Rea meint, dass wir beide eine so emotionale Stimme haben, dass es klar war, dass wir gegeneinander singen.

Wie bereitet man sich denn auf so ein Battle vor? Steht Ihnen Rea hilfreich zur Seite? 

Ewald: Ja - er ist bei allen Bühnenproben dabei und gibt Tipps oder übt Kritik. Außerdem haben wir noch mit seinem Berater Andy Chatterley geübt und haben jeden Tag Gesangsunterricht.

Sind Sie mit der Songauswahl zufrieden? 

Ewald: Ich muss gestehen, dass ich den Song vorher nicht kannte. Aber inzwischen finde ich das Lied gut. Rea war auch zufrieden mit meiner Umsetzung und das zählt ja.

Und wie war die Arbeit mit ihm? Ist er streng? 

Ewald: Rea ist streng, aber fair. Er gibt einem gute Tipps und sagt ganz genau, was er von einem erwartet.

Was sind das so für Tipps? 

Ewald: Das fängt bei so technischen Sachen an, dass ich mich schlecht gehört hab und er dann sagt, wo man sich positionieren soll, um sich oder die Band besser zu hören. Oder welche Phrasierung anders schöner klingen könnte. Und wie man auch gesundheitlich auf seine Stimmbänder achten kann.

Wie geht es weiter, falls Sie ausscheiden sollten? 

Ewald: Ich hoffe, dass mich Menschen entdecken und meine Musik mögen und dass sich daraus vielleicht noch etwas ergibt. Das war ja von Anfang an meine Motivation, bei der Show mitzumachen. Die Erfahrungen, die ich bei „The Voice“ bisher gesammelt habe, sind wirklich wertvoll.

Von Melanie Triesch 

Zur Person

Johanna Ewald wurde 1995 in Kassel geboren. Sie interpretiert Pop-Songs musikalisch neu und begleitet ihren Gesang mit einer keltischen Harfe. Die 19-jährige hat ihr Abitur am Friedrichsgymnasium in Kassel gemacht und ist vor wenigen Wochen nach Hildesheim gezogen, um dort zum Wintersemester ein Studium der Kulturwissenschaften zu beginnen. Sie spielt seit elf Jahren Harfe und seit 13 Jahren Geige. Außerdem Blockflöte, Klavier und Gitarre. (mel)

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