„Kein Bär heißt Schneeweißchen“ mit dem Theater Laku Paka

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Beginn einer großen Freundschaft: Günter Staniewski mit Polarforscher Peter Fröstel und Eisbärin Schneeweißchen.

Kassel. Am Sonntag hatte im Dock 4 „Kein Bär heißt Schneeweißchen“ des Theaters Laku Paka Premiere. Mit seinem Stück, seinem Spiel und seiner Bühne bezauberte Günter Staniewski einmal mehr Eltern und Kinder.

Fütterung dreimal täglich, rumhängen, im Fell kratzen, mit dem Reifen spielen: Im Leben von Eisbärin Schneeweißchen im hannoverschen Zoo gleicht ein Tag dem anderen. Die Bärin wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal stundenlang an einem Eisloch zu sitzen. Also bricht sie aus und macht sich auf den Weg Richtung Nordpol.

Voller Poesie und Ruhe ist das neue Stück des Kaufunger Theaters. Die Kinder lauschen, lachen und glänzen mit zoologisch fundierten Zwischenrufen wie „Der Eisbär ist das größte Raubtier der Welt“.

Die süßen Eisbärenfiguren fertigten Annette Hänning und Christina Christ an. Ehefrau Kerstin Röhn komponierte die sehr schöne Saxofonmusik.

Günter Staniewski bannt die Aufmerksamkeit mit einer einfachen Geschichte voller überraschender Details. Ihm geht es nicht darum, die Kinder ständig zum Lachen zu bringen - was recht einfach wäre. Denn die kreischen am allerlautesten, wenn Polarforscher Peter Fröstel mal so richtig auf die Nase fällt.

Aber auch subtilere Gags verfangen. Sehr lustig finden die jungen Zuschauer ebenfalls, wenn sich die entlaufene Eisbärin dem Polarforscher vor seiner Wetterstation am Nordpol als Schneeweißchen aus Hannover vorstellt.

Am Nordpol angekommen, muss Schneeweißchen lernen, dass Fische nicht im Eimer leben und nicht jeder Mensch sich zuständig fühlt, ihr etwas zu essen zu bringen. Aber das ist für die sprechende Eisbärendame kein Problem.

Von Valerie Schmidt

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