Kabarettistin Pittroff mit ihrem Soloprogramm im Vellmarer Piazza

Kein Milchkaffee mit Mia

Fränkisches Kabarett: Mia Pittroff über Erlebnisse in ihrem Leben. Foto: Fischer

Vellmar. Mit der schönen Kabarettistin Mia Pittroff einen Kaffee trinken zu gehen, kann für Männer zum kurzen Vergnügen werden. Diejenigen, die einen Milchkaffee bestellen, sind bei ihr unten durch. Wer trinkt schon so etwas „Aufgeschäumtes“?

Ein Orangensaft sollte es auch nicht sein. „Das hat was von abgebrochenem Pädagogikstudium“, erklärte die fränkische Kabarettistin am Samstagabend in der fast voll besetzten Vellmarer Piazza. „Lieber einen sportlichen Skifahrer, der Apfelschorle trinkt.“

Mia Pittroff, Gewinnerin des Melsunger Kabarettpreises 2011, stellte ihr Soloprogramm „Mein Laminat, die Sabine und ich“ vor und erzählte dabei Geschichten aus ihrem Leben. „Ich habe auf der Hinfahrt hierher überlegt, was sind aktuelle Kabarettthemen“, sagte Mia Pittroff. Da sei ihr dann das Thema „umso, desto“ eingefallen. „Umso früher man eine Reise bucht, desto billiger wird sie. Aber umso mehr man arbeitet, desto mehr ärgert man sich auch, dass man trotzdem wenig verdient.“

Mia Pittroff steht für kurzweiliges Kabarett mit Gesangseinlagen und einem charmanten fränkischen Akzent. In ihrem Programm geht es nicht um Gesellschaftskritik oder große politische Themen. Sie redet lieber über die Beerdigung eines Laminatfußbodens. Es gab längeren Applaus und zwei Zugaben.

Von Florian Quanz

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