Wie Leo Bartsch und Queensberry sich als Casting-Band behaupten

Es knistert wieder

Wie im Märchen: Die Göttingerin Leo Bartsch (vorn) ist mit ihren Band-Kolleginnen Gabriela De Almeida Rinne (links) und Ronja Hilbig nun bei Disney unter Vertrag. Foto: nh

Als Casting-Star darf man nicht zimperlich sein mit dem Privatleben. Vor wenigen Tagen verschickte eine PR-Agentur eine Pressemitteilung, die die Tour der Band Queensberry bewerben sollte. In dem Text ging es jedoch nicht um die Songs des bald erscheinenden Albums, sondern um die Frage: „Liebt Leo heimlich einen Boyband-Star?“, wie es im Titel hieß.

Angehängt waren angeblich private Fotos von Leo Bartsch, der aus Bernshausen bei Göttingen stammenden Sängerin, sowie Paul Loduca von der kanadischen Formation Neverest. Bei der Tour der Boygroup-Helden New Kids On The Block und Backstreet Boys, wo Queensberry als Vorgruppe auftraten, seien sie sich näher gekommen. Seither knistere es.

Wenn man Leo Bartsch nach dem Knistern fragt, sagt sie, dass sie derzeit Single sei. Und sie klingt dabei nicht unglücklich. Zum Erfolgsprinzip von Casting-Bands gehört es, dass das Private öffentlich gemacht wird - ob es nun wahres oder erfundenes Glück ist. Die 23-Jährige fühlt sich wohl dabei: „Ich habe nichts zu verbergen.“

Schon vier Jahre ist es her, dass Bartsch mit drei anderen jungen Frauen die siebte „Popstars“-Staffel von Pro Sieben gewann. Heute gibt es Queensberry immer noch - für Casting-Bands eine Ewigkeit. Die tanzbare neue Single heißt passenderweise „Timeless“.

In den vergangenen Jahren ist viel passiert bei der Girlband. Ein Mädchen stieg aus, ein anderes ein, und jetzt sind Bartsch, Gabriela De Almeida Rinne sowie Ronja Hilbig zu dritt. Im Winter traten sie bei „Holiday On Ice“ auf, sie synchronisierten „Alvin und die Chipmunks 2“ und sammelten Erfahrungen in den USA.

Bartsch, die in Hamburg lebt und alle drei Monate ihre Familie in Südniedersachsen besucht, ist nun sogar Songschreiberin. Für den Soundtrack von „Hanni & Nanni 2“ steuerte sie drei Lieder bei.

Dieses Wochenende gastieren Queensberry, die mittlerweile bei Disney unter Vertrag sind, auf der Toggo-Tour in Kassel, die Super RTL für Kinder auf die Beine stellt. Ihre Hits singen die jungen Frauen zwischen TV-Figuren wie „Bob der Baumeister“ und „Timmy das Schäfchen“. „Wir können auch sehr kindisch sein“, versichert Bartsch, die am liebsten die Trickserie „Spongebob - Schwammkopf“ schaut.

Sido, der eine Art Schwammkopf des deutschen HipHop ist, spielt indes keine Rolle mehr in ihrem Leben. Ihre Bandkollegin und Freundin Gabby (23), die mit dem Berliner Skandal-Rapper ein Paar war, musste aus der „Bild“ erfahren, dass er eine neue Freundin hat.

Queensberry treten Samstag und Sonntag, 13.15 und 15.45 Uhr, bei der Toggo-Tour von Super RTL auf dem Kasseler Stadtfest vor dem Staatstheater auf.

Von Matthias Lohr

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