Kommentar zur Einladung des Staatstheaters zum Theatertreffen

Publikum geht mit: Bettina Fraschkes Einschätzung zur Kasseler Einladung fürs Berliner Theatertreffen

Wagnisse zahlen sich eben doch aus. Auch jenseits der Metropolen. Auch auf der Bühne einer nordhessischen Mittelgroßstadt. Kassel und die Region können sich darüber freuen, dass das Staatstheater mit so einem ungewöhnlichen Projekt wie „Tyrannis“ in die Champions League der deutschsprachigen Theater eingeladen wurde: zum Theatertreffen. Das Theater hat sich diese bundesweite Wahrnehmung lang gewünscht.  

Das Team um den jungen Regisseur Ersan Mondtag war nun mutig genug, einen komplett ungewöhnlichen, aus dem Raster des üblichen Theaterangebots in Kassel fallenden Abend zu konzipieren. Dass gerade der nun nach Berlin geholt wird, sollte Mut machen, natürlich nicht dauernd, aber immer wieder solche Projekte zu wagen.  Noch wichtiger als die bundesweite Beachtung ist aber, festzuhalten, dass auch das Theaterpublikum aus der Region sich auf derartige Regie-Spielereien bewusst einlässt. Das zeigt, wie sehr das Publikum seinem örtlichen Theater vertraut.

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