Kommentar zum Athener Besuch in Kassel: Bei Bürgern verankern

Ein volles Programm hatte Athens Bürgermeister Yiorgos Kaminis bei seinem jüngsten Besuch in Kassel. Das Hauptthema: die documenta - natürlich.

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-Planungen für 2017: Athener Bürgermeister besuchte Kassel

Hier könnte eine fruchtbare Saat gestreut werden: Der Athener Bürgermeister Yiorgos Kaminis verbrachte den Tag in Kassel nicht nur mit seinem Kollegen, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, sondern traf auch mit zahlreichen Vertretern aus Kasseler Unternehmen und Kultureinrichtungen zusammen. Man lernte sich kennen, diskutierte und sammelte Ideen für einen Austausch – auch über das Thema documenta 14 hinaus.

Schon vor 2017 will man zusammenarbeiten. Für diese griechisch-deutsche Kooperation sollten möglichst viele Ansatzpunkte gefunden werden. Wenn dieser Austausch also nicht nur zwischen Politikern und innerhalb des oft hermetischen Kunstbetriebs stattfindet, sondern tief in der Stadtgesellschaft verankert werden kann, dann kann die neue Verbindung Kassel – Athen fruchtbar werden, lebendig und auch nachhaltig. Dies wäre eine wünschenswerte Nebenwirkung von Kunst.

Konkretes zu Ausstellungsplänen in Athen hat Kaminis in Kassel nicht gesagt – kann er auch nicht, das ist nicht sein Job, und womöglich sind die Planungen gut zwei Jahre vor dem Startschuss im April 2017 auch noch nicht so weit fortgeschritten.

Bei der Reisemesse ITB in Berlin war das Interesse an Kassel jedenfalls selten so groß wie in diesem Jahr, ist zu hören. Das hat das in Nordhessen nicht unumstrittene documenta-Konzept von d14-Leiter Adam Szymczyk schonmal bewirkt.

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