Kommentar zu Jauchs ARD-Rückzug: Korrektur eines Irrtums

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Talkmaster Günther Jauch (58) hört bei der ARD auf. Vier Jahre lang war am Sonntagabend für viele eine feste Größe nach dem Tatort. Ein Kommentar von Werner Fritsch.

Zwei Skandalsendungen haben zuletzt die schon lange schwelende Kritik an Günter Jauchs sonntäglichem Polittalk im Ersten angeheizt: Im September 2014 entglitt Jauch eine Sendung zum Thema Islam, weil der Berliner Imam Abdul Adhim Kamouss das Gespräch an sich riss, und im März 2015 sorgte er mit dem Stinkefinger-Skandal um den griechischen Finanzminister Varoufakis für politische Turbulenzen.

Einzelne Sendungen können mal schiefgehen, aber hier liegt der Fall tiefer. So sympathisch Jauch als Quiz-Moderator ist, so fern liegen ihm die politischen Themen seiner Talk-Sendung. Ihm das wichtigste politische Diskussionsforum der ARD anzuvertrauen, weil er so beliebt ist, war von Anfang an ein Irrtum. Es ehrt Jauch, dass er ihn nun selbst korrigiert.

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