Kommentar zur neuen Spielzeit des Staatstheaters: Kunst der Mischung

Das Kasseler Staatstheater hat das Programm für die kommende Spielzeit bekannt gegeben. Die Macher haben eine gute Mischung gefunden, sagt HNA-Kulturchef Werner Fritsch. Ein Kommentar.

Eine spannende Mischung aus Klassischem und Innovation bietet das Kasseler Schauspiel in der kommenden Spielzeit. Von der bereits 1605 in Kassel erstaufgeführten Sophokles-Tragödie „Antigone“ bis zu Ferdinand von Schirachs aktuellem Stück „Terror“ reicht das Spektrum.

Nicht ganz so überzeugend kommt - der Papierform nach - das Musiktheater daher. Zwar finden sich durchaus Highlights im Spielplan, etwa Vincenzo Bellinis Belcanto-Oper „Norma“, Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“, Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ und Cole Porters Musical „Kiss me, Kate“. Auch sind fünf große Wiederaufnahmen geplant. Doch bei den Neuproduktionen fehlen die Namen Verdi, Puccini, Wagner und Strauss komplett. Stattdessen gibt es drei Opern aus dem frühen 20. Jahrhundert, die alle für eine gemäßigte Moderne stehen.

Dazu kommt, dass die „Norma“ zum Spielzeitauftakt der künftige Erste Kapellmeister dirigieren wird, der noch gar nicht gefunden ist. Man darf gespannt sein.

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