Im Zwischendeck des Dock 4 präsentierten sich Liedermacher und ein Rapper

Wie in einem Wohnzimmer

Stellten ihre Musik vor: Mark Hartmann (von links), Alexander Jabs, Igor Kamens, Michael Brummer, Sara Teamusician und Kim Schlüter. Foto: J. Hein

Kassel. Es war ein Abend voller guter, ehrlicher Musik, die bis zum Schluss gebannt hat. Jeder Song erzählte eine Geschichte, der die Zuhörer im Zwischendeck des Dock 4 gern lauschten. Durch den Abend führte Martin Rabich vom Verein „Zwischen Deck und Tape“, der in gewohnt familiärer Art jeden Künstler in einem persönlichen Gespräch vorstellte.

So entstanden Gags, die sich durch den ganzen Abend zogen. Zum Beispiel über das „leckere Wasser“ von dem der nordhessische Singer-Songwriter Der Jabs (Alexander Jabs) schwärmte. In seinen sehr persönlichen und sensiblen Songs, die Jabs mit Akustikgitarre begleitete, erfuhr man viel über sein Leben und seinen Blick auf die Welt. So schreibt er auch noch nach 20 Jahren Songs für seine Frau und singt: „Ich liebe dich noch immer, ganz so wie am ersten Tag“. Seinen Song „Ihr sollt wissen, wer ich war“, adressiert er an seine Kinder, und er endet mit den Worten „einen lieben Gruß, euer Papa“.

Für Überraschungen sorgte Sara Teamusician aus Würzburg, die das Publikum auf surreale Reisen in Traumwelten mitnahm und mit ihrem luftig-leichten Gesang wie ein verzauberndes Windspiel klang. Auf der Gitarre zeigte sie die große Bandbreite ihres Könnens.

Neue Klänge im Zwischendeck gab es mit dem Kasseler Igor Kamens alias Jaison Burn, der als erster Rapper bei der Veranstaltungsreihe auftrat. Begleitet wurde er von Mark Hartmann (Schlagzeug), Kim Schlüter (Bass) und Michael Brummer (Gitarre). Auch seine Werke reihten sich in die ehrlichen und gefühlsbetonten Songs des Abends ein. „Es kommt alles von Herzen“, sagte Kamens. Er rappte unter anderem über seine Definition von Freiheit: „Leben und leben lassen“. „Wenn ich nicht hinterherkomme, ist der Drummer schuld“, scherzte er und setzte das rasante Tempo seines Sprechgesangs fort.

Das Wohnzimmer-Feeling des Konzerts setzte sich auch danach fort, bei einem Getränk an der Bar und Gesprächen mit den Künstlern.

Von Joséphine Hein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.