Ein Kracher - das Album "Opposites" der schottischen Band Biffy Clyro

Das neue Doppelalbum der schottischen Rockband Biffy Clyro ist ein Kracher. Wer beim ersten Hören meint, die Songs gingen nicht so ins Ohr wie beim grandiosen „Puzzle“ von 2007, der mag recht haben. Wer dann allerdings die CDs weglegt, verpasst eine Offenbarung.

Kopfhörer auf und eintauchen in die melancholische Welt von Simon Neil sowie James und Ben Johnston. Jede der beiden CDs, die die Untertitel „The Sand At The Core of Our Bones" und „The Land At The End Of Our Toes" tragen, ist mit zehn Songs bestückt. Und jede eröffnet ein eigenes kleines Universum - auch musikalisch. Bei „Spanisch Radio“ verarbeiten die Alternative-Rocker Mariachi-Klänge, in „Stingin’ Belle“ erklingen Dudelsack-Melodien.

In „Little Hospitals“ ist Punk zu finden. Eine unglaubliche Klangfülle. Wer sich die Album-Version plus DVD leistet, erfährt einiges über die Studioarbeit von Biffy Clyro im kalifornischen Santa Monica. Allein James Johnston arbeitet mit zehn verschiedenen Gitarren und Bässen. Sänger Simon Neil steht stundenlang im Studio, um seine Gesangsparts aufzunehmen. Die Band selbst sagt, „Opposites“ sei ihr bislang bestes Album und nicht mehr zu übertreffen. Hoffen wir, dass da noch einiges nachkommt.

Biffy Clyro: Opposites (14th Floor Records).

Wertung: fünf von fünf Sternen

Von Nicole Flöper

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