Neu im Kino: „Justin Bieber: Never Say Never“

Kreischen in 3D

Von der Bühne auf die Leinwände: Das Teenie-Idol Justin Bieber wird wohl auch im Kino die Fans zum Kreischen bringen. Foto: dapd

In vielen Kinosälen grassiert ab heute das Bieber-Fieber. Es befällt vor allem Zahnspangen-Mädchen. Anzeichen: Mit 3D-Brille im Sessel sitzen und abwechselnd kreischen und „Süß!“ schreien. Der Film „Justin Bieber: Never Say Never“ zeigt die Erfolgsgeschichte eines Popstars im Internet-Zeitalter – ein 3D-Abenteuer über das Leben eines Jungen, der schon viel erreicht hat, obwohl er gerade mal 17 Jahre alt ist.

Es ist rund vier Jahre her, dass Justin Bieber (beziehungsweise seine Mutter Pattie Mallette) Videos bei You-tube einstellte. Dort wurde der singende Junge aus der kanadischen Kleinstadt Stratford (Ontario) von seinem späteren Manager Scott „Scooter“ Braun entdeckt. Er stellte Justin, der sich Schlagzeug oder auch Gitarre selbst beibrachte, dem R&B-Star Usher vor. Heute ist Bieber weltberühmt.

Ganz normal geblieben?

Der Film von Jon Chu („Step Up 3D“) springt zwischen Biebers ersten Auftritten in Kanada und seiner Tournee im Sommer 2010 hin und her. Zum Höhepunkt wird der Auftritt in New Yorks Riesen-Arena Madison Square Garden stilisiert. Also dort, wo sonst die ganz Großen auf der Bühne stehen wie die Rolling Stones oder U2. Kurz davor kränkelt Justin, seine Stimme versagt. Ist er rechtzeitig wieder fit? Von den 105 Minuten nehmen die Konzertausschnitte nicht einmal die halbe Zeit ein. Doch bei diesen Bildern ist Justin Bieber zum Greifen nah, denn sie sind in 3D. Daneben gibt es immer wieder grobkörnige Bilder aus Kindertagen.

Der 1994 geborene Bieber gehört zu einer Generation, deren Leben von Anfang auf Video festgehalten ist. In weiten Teilen geht es also recht zweidimensional zu. Es ist ein Blick in den Backstage-Bereich, wo sich Justin umzieht und rumalbert, das Team vor Konzerten aber auch gemeinsam betet. Sein Manager ist wie ein großer Bruder. Seine Stimm-Trainerin, mit der er viel Zeit verbringt, wie eine zweite Mama.

Botschaft des Films, der das ideale Produkt für Fans ist: Justin ist ganz normal geblieben, trotz kreischender Mädchen und begeisterter Sprechchöre überall. (dpa)

Genre: Musikfilm

ohne Altersbeschränkung

Wertung: !!!!:*

Von Gregor Tholl

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