Ulrich Wickert eröffnete das Erzählfestival

Krimistimmung und Ahle Wurscht

Ulrich Wickert

Kassel. Ex-Tagesthemen-Mann Ulrich Wickert ist nicht nur leidenschaftlicher Krimi-Autor, sondern auch ein Entertainer. Mit einer Lesung aus seinem neuesten Krimi „Das achte Paradies. Ein Fall für Jacques Ricou“ eröffnete der Journalist und Autor am Donnerstag vor 250 Besuchern das Sparda-Erzählfestival bei der Sparda-Bank. Seit 2003 der erste Krimi des Sympathieträgers „Der Richter aus Paris“ erschien, ist Wickert dem Krimischreiben treu geblieben. Auch in seinem aktuellen Werk ist der Pariser Untersuchungsrichter Jacques Ricou - ein charmanter Filou mit Vorlieben für junge Frauen und alten Ziegenkäse - seine zentrale Figur, um das Verschwinden eines Models aufzuklären.

Ein Parfümimperium, ein mörderisches Familiendrama und die georgische Mafia sorgen für Spannung. Wickert las mit ansprechender Erzählstimme zwei Kapitel. Auch der Humor kam nicht zu kurz.

Bestens unterhalten fühlten sich die Besucher aber bereits vor der Lesung. Wickert und Moderator Heiner Boehncke erinnerten dabei an ein Kabarettisten-Duo. Boehncke fragte: „Heute kann man Sie auch zeitgleich im Fernsehen sehen. Haben Sie einen Doppelgänger?“ Wickerts Antwort: „Ja, ich halte es da wie Saddam Hussein.“ Als Wickert augenzwinkernd berichtete, dass er Schirmherr einer französischen „Käsegilde“ sei, fragte Boehncke: „Kennen Sie Ahle Wurscht? Das ist etwas Leckeres aus den edelsten Teilen eines Schweins.“ Wickert konterte: „Was sind denn bitte die edelsten Teile eines Schweins?“ Viel Applaus. Foto:  Fischer

Von Steve Kuberczyk-Stein

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