"Bedrückend gewalttätig" - Kritik zum Münchener Polizeiruf

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Kassel. "Bedrückend gewalttätig" - So umschreibt HNA-Kulturredakteurin Bettina Fraschke den Münchener Polizeiruf. Hier ihre Kritik zum Sonntagabend-Krimi der ARD:

"Bedrückend. Beklemmend. Atemraubend. Spannend. Bis auf Mini-Kritikpunkte (manch hölzerne Textzeile) muss der neue Münchner "Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen" einfach hochgelobt werden.

Am Sonntagabend konnte man sich freuen, dass mit TV-Gebühren auch Spitzenqualität entstehen kann. Matthias Brandt als Kriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels, Lars Eidinger als Transsexuelle Almandine und die fünf nicht weniger grandiosen Darsteller der Polizisten von der umstrittenen Inspektion 25 waren es, die den Abend so außergewöhnlich werden ließen.

Wie sie jeweils die Antriebskraft ihrer Figuren entwickelten und wie sie von deren Einsamkeit erzählten, war beeindruckend. Ebenso bewegte die Folge von Jan Bonny (Regie) und Günter Schütter (Buch), die nie in stereotype Erklärmuster für Polizeigewalt abglitt, wegen der dauerpräsenten Gewalt, wegen dieser aufgeladenen aggressiven Atmosphäre.

Als könne jederzeit alles in die Luft fliegen. Egal wo, in allen Lebensbereichen. Das passierte auch, und das Ende mit dem ganz und gar sprachlos gewordenen Meuffels kroch einem unter die Haut."  fra@hna.de

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