"Gelungener Einstand": Bettina Fraschke über den Tatort aus Hamburg

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"Gute Kommissarfigur, gutes Thema, visuell starke Umsetzung, kleine Schwächen in der B-Note: Der Einstand von Wotan Wilke Möhring als Hamburger Kommissar im "Tatort: Feuerteufel" war rundum gelungen." Eine Kritik von HNA-Redakteurin Bettina Fraschke:

"Das ewige Süffeln an Tetrapaks mit Milch ist arg plakativ als Marotte dieses Thorsten Falke eingeführt worden, auch der Gegensatz zwischen dem Straßenbullen mit Problemviertel-Vergangenheit ("Ey, Digger, was geht?") und der hyperintelligenten Schreibtischtäterin Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller) als seiner Assistentin wurde mehr ausgewalzt als nötig.

Von solchen Kleinigkeiten abgesehen, war es aber ein toller Krimiabend.

Vor allem ist es Autor Markus Busch und Regisseur Özgür Yildirim gelungen, mit kraftvollen Bildern und collagenartigem Schnitt Stimmungen aufzubauen.

Die aufgeheizte Wut in den Reichenvierteln, wo Autos brannten. Die Rohheit der Ghettokids - toll mit ganz jungen (Laien-)Darstellern inszeniert.

Klasse auch, wie der 21-jährige David Berton die fast liebenswerte Überforderung des Zündlers Ruben vermittelte. So kann es beim NDR weitergehen." fra@hna.de

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