Kulturförderpreises der Stadt Kassel ging an drei Institutionen

Freuen sich über den Kulturförderpreis: Dominik Breuer, Morgane de Toeuf, Gunnar Seidel und Felix Kramer (vorn, jeweils von links) vom Brachland-Ensemble. Dahinter Deborah Smith-Wicke, Manfred Zalfen, Pamela Hering, Bettina Helmrich, Mirjam Henß, Heike Wrede, Birgit Kaiser und Louisa Jacobs (Get Together) sowie Markus Knierim und Ingrid Pee (Jazzfrühling Kassel, Theaterstübchen). Foto: Wienecke

Kassel. Der mit 7500 Euro dotierte Kulturförderpreis der Stadt Kassel geht zu je einem Drittel an das Tanz-Netzwerk „Get Together“, das Brachland-(Theater)-Ensemble und die Konzertreihe Jazzfrühling Kassel.

Bei der Preisverleihung im voll besetzten Schauspielhaus sprach Oberbürgermeister Bertram Hilgen am Sonntagvormittag den Kulturschaffenden Anerkennung, Wertschätzung und Respekt aus.

Für die Bündelung künstlerischer Kreativität und das Engagement für Ausbildungs- und Auftrittsmöglichkeiten wurde das Netzwerk der Freien Tanzszene Kassel „Get Together“ ausgezeichnet. „Tanz kann nur stark werden, wenn er sichtbar ist“, betonte die Laudatorin und Dramaturgin Bea Kießlinger (Stuttgart) im Anschluss an eine Darbietung zeitgenössischen Tanzes.

Nach dem pfiffigen Sprachkonzert des Brachland-Ensembles, unterstützt durch die Band Caro Kiste Kontrabass, lobte der Politikwissenschaftler und Dramaturg Jan Deck (Frankfurt) die experimentelle Arbeit des Netzwerks der Bereiche Schauspiel, Tanz, Performance, Regie und Kulturwissenschaften im Kollektiv. Unter Einbeziehung ungewöhnlicher Spielorte wurden in den letzten fünf Jahren 13 Produktionen durch das Ensemble entwickelt.

Der Kasseler Förderverein für Kulturarbeit (Kafka), stets auf der Suche nach Sponsoren und Spenden, wurde für die Veranstaltungsreihe Jazzfrühling Kassel ausgezeichnet. Im Theaterstübchen treten neben Jazzgrößen regelmäßig Nachwuchsformationen auf. Lutz Engelhardt, künstlerischer Leiter des Kulturzelts Kassel, bescheinigte Markus Knierim und Ingrid Pee neben Kampfgeist und Risikobereitschaft augenzwinkernd das erforderliche „Quäntchen Wahnsinn“.

Applaus im Stehen gab es für das mit dem Theaterstübchen verbundene Edgar Knecht-Trio, das dem Liedklassiker „Die Gedanken sind frei“ neue Dimensionen verlieh.

Von Bettina Wienecke

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