Kurzweiliges Impro-Theater im Theaterstübchen

Gemeinsames Improtheater im Theaterstübchen: Doris Grebestein (von links), Thomas Sosna (Klavier), Astrid K., Axel Garbelmann, Claudia Wilke, Frank Engelhardt, Ingo Reuter (Moderation) und Melanie Schwarzbach. Foto: Fischer

Kassel. Das Theaterstübchen war Mittwochabend voll wie nie zuvor, wenn Impro-Theater auf dem Programm stand. Auf jedem freien Fleck drängten sich Zuschauer, die letzten mussten stehen.

Der Grund: Die bekannten Kasseler Impro-Theater-Gruppen ImproKS – vertreten mit Astrid K., Axel Garbelmann und Claudia Wilke – und Feinripp – mit Frank Engelhardt, Melanie Schwarzbach und Doris Grebestein – waren gekommen, um gegeneinander anzuspielen. Kampfrichter: das Publikum, welches mit Applaus entschied, mit wie viel Punkten die jeweiligen Szenen zu bewerten waren.

Unter der Moderation von Ingo Reuter forderten sich beide Teams wechselseitig heraus. Zurufe entschieden über die umzusetzenden Themen. Mal galt es, die Dienstleistung einer Domina an ihrem Sklaven in einer Drama-Variante darzubieten, was mit schluchzender Domina und winselndem „Hund“ urkomisch wirkte. Beim „Gesangsspiel“ hatten Feinripp spontan mehrere Lieder zu „Auf dem Mond“ zu präsentieren. Das Märchen Hänsel und Gretel kam vor allen in der geforderten Operetten-Version beim Publikum sehr gut an.

ImproKS boten den „Gebärdendolmetscher“. Während Astrid K. und Claudia Wilke als Fernsehmoderatorinnen das Problem „Schweißfüße bei Kagida“ erörterten, sorgte Garbelmanns kreative Umsetzung des Gesprächs in Gebärdensprache für viel Gelächter.

Beim gemeinsamen Abschlussspiel musste die Enthauptung der Marie Antoinette zuletzt in einer Kurzfassung von zehn Sekunden dargestellt werden.

Insgesamt sorgten die Darsteller für viel Spaß und gute Unterhaltung. Erwähnenswert auch die gekonnte musikalische Begleitung von Thomas Sosna am Flügel. Für beide Teams forderte das Publikum jedes Mal die höchste Punktzahl, schlussendlich endete der Wettstreit mit einem Gleichstand.

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