Kuscheltiere für alle: Grand Slam Poetry Festival im K 19

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Sie waren die Publikmslieblinge: (von links) Julia Szymik, Joki Keilen und Daniel Köhler. 

Kassel. Mit dem großen Finale erlebte das erste „Grand Slam Poetry Festival“ im K 19, dem studentischen Kulturzentrum an der Uni Kassel, am Sonntagabend vor 70 Besuchern seinen Höhepunkt.

Unterstützt von Festival-Moderator Felix Römer, der seit über 15 Jahren auf der Bühne steht, traten zwölf Teilnehmer mit Selbstgeschriebenem an. 

Annika beschrieb eine Abenteuer-Zugfahrt, Daniel beeindruckte mit einem Gedicht über Schuldzuweisungen. Ciro ernannte Postboten zu Phantomen des Lebens, Michaela suchte nach Glück. Leonie erstickte ihren Liebhaber in Reimform, und Julian präsentierte seine Definition des wandelndes Todes.

Markus, mit 34 Jahren der älteste Teilnehmer, nahm Campingplatzbesucher bei Festivals auf die Schippe. Julia kann ihre Gefühle nicht aussprechen, sie aber auf beeindruckende Weise vortragen. Thomas reimte ein Märchen, „Miss Entropie“ meuchelte in ihrem Text Menschen, Neo grübelte über die Zukunft. „Wir sind alle Junkies“, lautete schließlich die Botschaft von Joki.

Für die Publikumslieblinge, die Studentinnen Julia Szymik und Joki Keilen sowie Daniel Köhler vom K 19 gab es schließlich Alkoholisches, fürs Publikum jede Menge Kuscheltiere, die Felix Römer mit der Bitte um Adoption von der Bühne warf.

Am Freitag präsentierten sich Franziska Holzheimer (Spoken Word Poetin), Pia Katharina Jendreizik (Gebärdensprachpoetin), Max Remmert (Singer/Songwriter) und Pascalina Krummenauer & Saskia Kaffenberger (Zeichenslammerinnen) beim Eröffnungsabend „Slamverwandtschaften“ vor 70 Gästen im K 19. Am Samstagabend begeisterten Andy Strauss, Malte Rosskopf, Leonie Warnke und das Team Scheller, die alle auch Workshops anboten, 160 Gäste beim „Hörsaal-Slam der Herzen“ im Hörsaal 1 der Uni.

Veranstalter war das Kulturreferat des Asta, des Allgemeinen Studierendenausschusses, rund um die ehemalige Kulturreferatsmitarbeiterin Susanne Umscheid. Finanzielle Unterstützung gab es vom Verein Deutsche Sprache.

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