Neu im Kino: Giuseppe Tornatores sizilianisches Epos „Baarìa“

Das Leben eines Kommunisten

Sie ringen um ihr Glück: Franceso Scianna (Peppino) und Margareth Madè (Mannina). Foto: Tobis

Stolze Männer, schöne Frauen - längst nicht alles, was Sizilien zu bieten hat. Der italienische Meisterregisseur Giuseppe Tornatore („Cinema Paradiso“) zeigt mit „Baarìa - Eine italienische Familiengeschichte“ eben nicht nur diese Familiengeschichte, sondern auch die politische Entwicklung Italiens. Er spannt seinen Erzählbogen über drei Generationen.

Die Geschichte beginnt in den 30er-Jahren mit Peppino (Francesco Scianna), der als Sohn eines Schafhirten weiß, wie soziale Ungerechtigkeit aussieht. Der junge Mann interessiert sich für Politik und wird zum Kommunisten.

Einen fast übermächtigen Gegner hat der Jungpolitiker nach dem Zweiten Weltkrieg in den Eltern der schönen Mannina (Margareth Madè): Doch die beiden kämpfen um ihr Glück - während Peppinos politische Karriere strauchelt. Regisseur Tornatore nimmt sich zweieinhalb Stunden Zeit. Trotzdem kann er nicht bei allen Geschichten, die er erzählen möchte, in die Tiefe gehen, zuweilen gerät „Baarìa“ etwas langatmig. Doch echte Langeweile kommt angesichts traumhafter Landschaften und romantischer Dorfkulissen nicht auf. (tx)

Genre: Drama

Altersfreigabe: ab 12

Wertung: !!!::

Von Wilhelmine Kaczka

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