Zwei große Bands spielten bei Schulkonzert in der Lichtenberg-Schule

BAUNATAL. Schule ist, wenn’s trotzdem klingt, ist die Musik doch ein Mittel gegen den allgegenwärtigen Druck. Was dabei herauskommt, wenn sich eine Schule der Musik verschreibt, konnte man am Mittwochabend beim Schulkonzert der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in der Stadthalle Baunatal sehen und hören.

Was dabei herauskommen kann, wenn sich eine Schule der Musik verschreibt, konnte man am Mittwochabend beim Schulkonzert der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in der Stadthalle Baunatal sehen und hören.

Um die 200 Schüler wirkten an dem zweistündigen Programm mit. Es wären noch viel mehr gewesen, wenn auch das Orchester und der große Chor dabei gewesen wären, die bereits im Februar einen großen Auftritt hatten.

Jede Schule hat auf dem musikalischen Feld ihr eigenes Profil. Manche tendieren eher zur klassischen Musik. In der Lichtenberg-Schule, die in diesem Jahr auf eine 40-jährige Geschichte zurückschauen kann, spielt sie kaum eine Rolle, dafür aber eine vorzügliche Band-Arbeit. Die Schulband (Leitung: Michael Rosenthal) und die Big Band (Berthold Althoff und Dominik Mulqueen), beide mehr als 20 Köpfe stark, entwickelten bei Hits aus Rock und Pop einen präzisen, gut abgestimmten Sound. Zu Recht bekam Anne Lohn einen Riesenapplaus für ihr Gesangssolo in „I am what I am“. Was für eine kräftige, farbenreiche Stimme!

Stilistische Vielfalt

Diesen beiden Ensembles war der zweite Teil reserviert. Vor der Pause zeigten die Musikklassen 6 mit Streichern (Leitung: Hildegard Hirosawa), Bläsern (Michael Rosenthal), Percussion (Annette Sieben und einem eigenen Stück mit vietnamesischen Anklängen) und Gesang (Christiane Stückrath), was sie gelernt haben. Das Vororchester (Leitung: Katharina Weerkamp) demonstrierte stilistische Vielfalt mit Pop, Klassik, Gospel und Volkslied.

Der Chor schließlich (Anne Sieben, Dominik Mulqueen) sang gekonnt „Dongi dongi“, „Laura“ (mit Abwandlung „Annette“ für die Lehrerin Annette Sieben), „Gotye“ und „What A Feeling“ nur mit Frauenstimmen und einem brillant vorgetragenen Solotanz von Luisa Fernau.

Fehlte etwas? Vielleicht doch ein paar Lieder in deutscher Sprache.

Von Johannes Mundry

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