Trompeterin gewann Spohr-Wettbewerb

Mit Ligeti zum Erfolg

Friederike Huy

Kassel. Im Elisabeth-Selbert-Saal des Bundessozialgerichts wurde bei der Finalrunde des 17. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerbs viel geboten. Nicht nur, dass wenig bekannte Stücke das Programm schmückten. Darüber hinaus unterhielten avantgardistische Späße. Und zwar Arien aus György Ligetis Oper „Le Grand Macabre“, wo neben Rhythmusgefühl der Mut zur Performance gefragt war.

Die Trompeterin Friederike Huy punktete (mit ihrem ebenfalls stark geforderten Klavierpartner Ashley Hribar) bei der Ligeti-Lustbarkeit, nachdem sie bei Haydn ihren schönen Ton gezeigt hatte. Damit überzeugte die 25-jährige Studentin der Musikhochschule Hannover sowohl die Jury unter dem Vorsitz von Reinhard Kiauka, dem Chef des Heeresmusikkorps 2, als auch die rund hundert Zuhörer.

Friederike Huy gewann neben dem mit 2000 Euro dotierten Förderpreis der Louis-Spohr-Stiftung den Publikumspreis von 550 Euro, den die Loge „Durch Licht zum Frieden“ gestiftet hat. Aber auch die drei anderen Finalisten hatten ihre Qualitäten. Mit dabei: Lukas Fichtner (Horn), Fabian Zürn (Tuba) und Christoph Schnaithmann (Posaune). Besonders der Dresdner Posaunist präsentierte sich mit Elan als ein sehr guter junger Musiker.

Überhaupt gab es viel Interesse für den von der Kasseler Sparkasse unterstützten Wettbewerb. An die 40 Anfragen von Blechbläsern aus ganz Europa waren eingegangen, und für die Vorrunde waren 17 Bewerber zugelassen worden.

Von Georg Pepl

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