Der lustige Schwabe: Gregor Meyle und Band zu Gast in Kassel

Das Beste kommt noch: Gregor Meyle in Kassel. Foto: Hedler

Kassel. Mit Herz, Witz und Gefühl: Gregor Meyle und seine Band bieten Songs für alle. Es gibt Balladen für die großen Gefühle („Liebst Du mich?“), Sirtaki-Verschnitte aus dem Urlaub („Pessimist“) und keltisch-musikalische Mitbringsel von den Hebriden („Frei mit Dir“).

Zu jedem Song gibt es eine launige Geschichte, mal biografisch („In Kassel ging’s in einer Kneipe mit zwölf Leuten los“), mal nachdenklich zur Flüchtlingskrise („Chance“), oder es wird einfach Klamauk mit dem Publikum veranstaltet („Don’t worry, be happy“).

Gregor Meyle tut keinem weh und allen gut. Er ist nicht nur ein guter Musiker, sondern auch ein großer Animateur der leichten Unterhaltung mit gelegentlichem Tiefgang. Die Mischung macht’s – und eine großartige Band. Ein ausgezeichneter Bläsersatz und treffende Arrangements füllen die mitunter schlichten Lieder zu großen Songs.

Neben Meyle waren in der ausverkauften Stadthalle noch acht Musiker am Start, die zum Teil das Line-up der erfolgreichen Musiksendung „Sing meinen Song“ darstellten. Alle Musiker mit großer Klasse. Dem lustigen Schwaben aus Jagsthausen nimmt man jede Zeile und jeden Gitarrenakkord ab und freut sich zusammen mit ihm („Ich bin euch unendlich dankbar“) über seine gelungene Ochsentour durch das Musikgeschäft.

Seinen endgültigen Durchbruch hatte Meyle ironischerweise mit seinem von Sarah Connor gecoverten Stück „Keiner ist wie Du“. Nicht erst bei den Zugaben konnte das am Freitagabend jeder bestätigen: Keiner war wie Gregor Meyle. Standing Ovations.

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