Die Ballettschule Doutreval feiert ihr 40-jähriges Bestehen im Staatstheater

Märchenhafte Traumtänzer

Freude ist das Wichtigste: Tanzpädagogin Verena Renner. Foto: nh

Kassel. Die Tanzpädagogin Verena Renner hatte einen Traum, und den bringt sie am Samstag im Opernhaus des Kasseler Staatstheaters auf die Bühne. Es geht um die kleine Bernadette, die von den Streitereien ihrer Eltern so genervt ist, dass sie in eine Traumwelt aus ängstlichen Schneemännern, Süßigkeiten und schönen Puppen flüchtet.

Die Geschichte „Bernadettes Traum“ werden nicht nur Kinder märchenhaft finden, auch Renner ist von ihr begeistert. Mit ihrer Ballettschule Doutreval, die nun ihr 40-jähriges Bestehen feiert, hat die 52-Jährige regelmäßig im Staatstheater kurze Choreografien als Gastspiele gezeigt. Die Uraufführung von „Bernadettes Traum“ ist das erste abendfüllende Stück. Und weil es eine Traumwelt ist, kann Renner trotzdem die stilistische Vielfalt ihrer Schule zeigen, ohne dass es wie eine wilde Aneinanderreihung ohne roten Faden aussieht.

Ihre Choreografie ist eine temperamentvolle Mischung aus Klassik, Jazz- und Stepptanz sowie Pantomime. Mehr als 70 ihrer Schüler werden tanzen, die Jüngste ist sechs, der Älteste über fünfzig. Es wird eine angemessene Feier für eine Schule, die 1970 vom Ballettmeister des Staatstheaters, André Doutreval, und seiner Frau Silvia Haemming gegründet wurde, und die prominente Namen hervorgebracht hat. Der bekannteste ist Henning Paar, der mittlerweile Ballettdirektor am Staatstheater am Gärtnerplatz in München ist.

Renner legt Wert auf die richtigen Grundlagen. „Erst muss die Technik stimmen“, sagt sie. Das erfordert viel Disziplin und Trainingseifer, aber etwas anderes ist ihr noch wichtiger: „Die Zuschauer müssen sehen, dass den Tänzern, dass Tanzen Freude macht.“ (mal)

Bernadettes Traum, Gastspiel der Ballettschule Doutreval: Samstag, 19.30 Uhr, Opernhaus. Karten beim Staatstheater unter 0561/1094-222.

www.ballettschule-doutreval.com

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