Märchenquiz in der Sonntagszeit: Schneewittchen war's

Abgebildet auf dem alten 1000-DM-Schein: die Brüder Grimm. Foto: nh

Kassel. Wie gut kennen Sie die Grimms? Das hatten wir am Wochenende in unserem Sonntagszeit-Extra zum 200. Jubiläum der Erstausgabe der Kinder- und Hausmärchen am 20. Dezember gefragt. Gesucht war der Titel eines beliebten Grimm’schen Märchens. 

Auf alle Fälle steht fest: Sich mit den Märchensammlern zu beschäftigen, macht den HNA-Lesern viel Vergnügen: 650 Einsendungen per Mail, Fax und Post haben uns erreicht. Die richtige Antwort zu finden, war offenbar kein Problem: „Schneewittchen“ lautete das Lösungswort, das die 14 richtigen Antworten ergaben. Was aber waren die korrekten Lösungen für die 14 Fragen? Jede richtige Antwort war mit einem Buchstaben verbunden. Aneinandergesetzt ergaben sie „Schneewittchen“.

Los ging’s mit dem Geburtsort der Gelehrten. Das war Hanau (Antwort: S), wo Jacob am 4. Januar 1785 und Wilhelm am 24. Februar 1786 das Licht der Welt erblickten. Am 10. Mai 1793 wurde ihre einzige Schwester Charlotte Amalie, genannt Lotte, geboren. Lotte - Buchstabe C - war also die Lösung der zweiten Frage. Silke Gerke aus Baunatal merkte an, dass ihr Grab auf dem Lutherplatz in Kassel zu finden ist: „Sehenswert, zumal der Grabstein der Mutter die Anzahl ihrer Kinder verrät.“

Frage 3: So „still und eingezogen“, dass die Bibliothek sein einziger Ausgang war, lebte Jacob Grimm als Sekretär des kurfürstlichen Kriegskollegiums (Buchstabe H). Die anderen Antwortmöglichkeiten schieden aus: Jacob war nie verlobt, und er war nie als mutmaßlicher Spion in Haft.

1837 protestierten die Grimms als Teil der Göttinger Sieben (das N in Frage 4) gegen den Regenten Ernst August (das E in Frage 5), weil der als König von Hannover die Verfassung gebrochen hatte. Abgebildet waren die Grimms auf dem früheren 1000-DM-Schein - das gab das E in Frage Nummer 6.

Nun folgten Fragen zu den Märchen selbst. Es gibt tatsächlich das Märchen „Der gescheite Hans“ und „Der kluge Knecht“, das Märchen „Der gestrenge Horst“ (W in Frage 7) haben wir uns ausgedacht. Auch das Märchen „Der faule Heinz“ (I in Frage 8) befindet sich unter den 200 Texten, den klugen oder heißen Heinz sucht man bei den Grimms vergebens.

„Ich bin so satt, ich mag kein Blatt: Meh! Meh!“ ist ein Zitat aus „Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack“ (T in Frage 9), und das Hexenhaus in „Hänsel und Gretel“ besteht nicht etwa aus Lebkuchen, sondern aus „Brot, Kuchen und Zucker“ (T in Frage 10). Frage 11: Den Frosch verwandelt die Prinzessin in „Der Froschkönig“ in einen Prinzen, indem sie ihn nicht etwa küsst, sondern an die Wand wirft - das brachte das C. Und Hans im Glück (Frage 12) erwirbt bei seinem Tauschhandel zwar ein Pferd und ein Schwein, aber keinen Esel (Antwort H).

Das kürzeste Märchen ist „Der goldene Schlüssel“ (Frage 13, Antwort E). Mit „Es war einmal“ beginnen viel weniger Märchen, als man annehmen würde - es sind um die 40 Prozent. Das brachte bei der letzten Frage das N.

Die Gewinner

„Danke für das Märchenquiz“, schrieben Dr. Steffen und Erika Flachs (Neukirchen), „vielen Dank für die Herausforderung“, merkte Elvira Ziegler (Vellmar) an, „hat uns sehr viel Spaß gemacht!“ Familie Heipel aus Schrecksbach. Wir haben uns über die tolle Resonanz gefreut.

Unter den Einsendern haben wir zehn Gutscheine über je 15 Euro für die HNA-Geschäftsstellen verlost. Sie gehen an Marlies Stückrath (Bebra), Mareili Lange, Hilke Gerke, Hanno Thümer (Kassel), Dr. Helga Sprockhoff, Friederike Kallmann (Hann. Münden), Bernadette Seiler (Katlenburg-Lindau), Renate Schäfer (Frankenau), Sonja Körbs (Gemünden) und Katharina Heer (Gilserberg). Herzlichen Glückwunsch!

Von Mark-Christian von Busse

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