Mäzene von Bayreuth brauchen mehr Geld

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Treffen der Mäzene "Freunde von Bayreuth" (Archivbild).

Bayreuth  - Die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth braucht mehr Geld. Das sagte Vereinschef Peter Gloystein am Dienstag in Bayreuth.

Er erhob diese Forderung mit Blick auf die neue Gesellschaftsstruktur der Richard- Wagner-Festspiele, die höheren Löhne für die Bühnenarbeiter und das Wagner-Jubiläum im Jahr 2013. In den kommenden Jahren werde der neue Vorstand verstärkt auf internationaler Ebene versuchen, weitere Sponsoren anzuwerben, betonte Gloystein. Bei ihrer Tour durch wichtige Städte wollen die Mäzene dabei auch die Strukturen der weltweit tätigen Richard-Wagner-Verbände nutzen. Wie viel Geld künftig nötig sein wird, sagte er nicht.

Katharina Wagner: Bayreuths schöne Festspiel-Leiterin

Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Die neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner, links, und Eva Wagner- Pasquier, rechts, stehen am Samstag, 25. Juli 2009, kurz vor Premierebeginn zu den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen vor dem Festspielhaus. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Nach langjährigen, in Diskussionen um die Zukunft der Bayreuther Festspiele hatte sich Wolfgang Wagner im April 2008 bereiterklärt, zugunsten seiner beiden Töchter – Katharina (links) und ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier (rechts) – zurückzutreten. 2009 leiten sie als Duo erstmals die Bayreuther Festspiele. © AP
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Bundeskanzlerin Angela Merkel steht mit den neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner (links) und Eva Wagner-Pasquier am Samstag, 25. Juli 2009  beim Staatsempfang im Rahmen der Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2009. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Wolfgang Wagner und seine Tochter Katharina im Jahr 2002 vor dem Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner im Jahr 2007 bei der Hauptversammlung der "Gesellschaft der Freunde von Bayreuth". © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner winkt 2007 vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner winkt 2006 vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner winkt 2006 vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Der frühere Leiter der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner, im Jahr 2006 mit seiner Tochter Katharina (links) und seiner Frau Gudrun vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Prost nach der Premiere: Die neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner (rechts) und Eva Wagner-Pasquier stoßen am Sonntag 26. Juli 2009 in Bayreuth beim Festspielfrühschoppen an. © dpa

Seit ihrer Gründung im Jahr 1949 hat die Gesellschaft 40 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung des Festspielhauses investiert. Mit weiteren 21 Millionen Euro haben die mittlerweile mehr als 5000 Mitglieder in rund 40 Ländern den laufenden Betrieb unterstützt. Der Bund und das Land Bayern stellen derzeit jährlich jeweils gut 2 Millionen Euro zur Verfügung, die Gesellschaft der Freunde 700 000 Euro. Weitere 1,4 Millionen Euro kommen von der Stadt Bayreuth und vom Bezirk Oberfranken.

Dringend nötig sind laut Gloystein eine neue Probebühne, neue Magazine für die überdimensionalen Bühnenbilder und eine neue Mehrzweckhalle. “Die neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier haben eine Menge von Ideen, stoßen aber hinsichtlich der technischen Anforderungen an ihre Grenzen“, berichtete Gloystein aus der nichtöffentlichen Mitgliederversammlung vom Montag. Die Mäzene erwarten aber auch von den drei weiteren Gesellschaftern einen Beitrag zu den Investitionen.

Alle Jahre wieder: Promi-Parade in Bayreuth

Angela Merkel bei der Eröffnung der 90. Richard-Wagner-Festspiele im Jahr 2001. © dpa
Thomas Gottschalk und seine Frau Thea schreiten am 25. Juli. 2005 über den Roten Teppich des Festspielhauses in Bayreuth. © dpa
Bei der Eröffnung der 89. Richard-Wagner-Festspiele gehen am 25. Juli 2000 Rudolf Moshammer (l), Roberto Blanco (r) und seine Frau Mireille über den roten Teppich am Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle (r) und sein Lebensgefährte, der Sportmanager Michael Mronz, kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele in Bayreuth am Freitag 25. Juli 2008. © dpa
Uschi Glas und ihr damaliger Ehemann Bernd Tewaag kommen am Sonntag 25. Juli 1999 als Festspielgäste zum Grünen Hügel in Bayreuth. © dpa
Angela Merkel unterhält sich mit Thomas Gottschalk am 25. Juli 2000 in der Pause der Opernaufführung des "Parsifal" anlässlich der Eröffnung der 89. Wagner-Festspiele in Bayreuth. © dpa
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen trifft mit ihrem Ehemann Heiko von der Leyen am 25. Juli 2006) zu den Bayreuther Festspielen vor dem Festspielhaus in Bayreuth ein. © dpa
Angela Merkel unterhält sich mit jungen Zaungästen im Juli 2008. © dpa
Die CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer und Mann Hubert Haderthauer kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele in Bayreuth am 25. Juli 2008. © dpa
Das Festspielhaus in hellem Glanz. © dpa
Der Volksmusik-Moderator Karl Moik und seine Frau Edith kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele in Bayreuth am Freitag 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel bei den Festspielen im Jahr 1999. © dpa
Ein Regenschirm als Souvenir. © dpa
Gerhard Schröder zeigt dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi am 18. August 2003 vor dem Bayreuther Festspielhaus den Weg. © dpa
Günther Beckstein (l-r), seine Frau Marga, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer stehen am  25. Juli 2008 beim Staatsempfang im Neuen Schloss Bayreuth nach der Eröffnung der Bayreuther Festspiele zusammen. © dpa
Bei der Eröffnung der 90. Richard-Wagner-Festspiele geht am 25. Juli 2001 Politikerin Claudia Roth über den roten Teppich vor dem Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher und seine Frau Barbara kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer stehen am 25. Juli 2004 bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele auf dem roten Teppich vor dem Festspielhaus. © dpa
Das Festspielhaus in Bayreuth. © ap
Thomas Gottschalk und seine Frau Thea kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer stehen am 25. Juli 2003 vor dem Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber und seine Frau Karin kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel bei den Festspielen im Jahr 2002. © dpa
Erwin Huber und seine Frau Helma kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa

Auf Wunsch von Wagner-Pasquier haben die Freunde von Bayreuth Daniel Barenboim zu einem Konzert mit seinem West-Eastern Divan Orchestra eingeladen. Dabei werden am 19. August erstmals Israelis und Araber gemeinsam in der Festspielstadt Bayreuth spielen, die vor 1945 durch ihre Nähe zu den Nationalsozialisten in Misskredit geraten war. Barenboim war selbst jahrelang Dirigent auf dem Grünen Hügel. Auf dem Programm stehen “Les Préludes“ von Franz Liszt, Vorspiel und Liebestod aus Richard Wagners “Tristan und Isolde“ sowie die “Symphonie Fantastique“ von Hektor Berlioz.

dpa

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