Mahnmale gegen Gewalt im Fridericianum

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An eine Gedenkstätte für die Opfer des Drogenkriegs im Norden Mexikos erinnert die gestern Abend eröffnete, eindrucksvolle Ausstellung „Frontera“ von Teresa Margolles. Die 47-jährige mexikanische Künstlerin thematisiert die alltägliche Gewalt im Grenzgebiet zur USA.

 In beiden Flügeln der Kunsthalle Fridericianum hat sie beispielsweise in mexikanischen Städten abgetragene Mauern wieder aufgebaut, vor denen Menschen erschossen wurden. Die Einschusslöcher sind noch zu sehen.

Wo Margolles’ bedrückende Installationen und Videoarbeiten in kargen, dunklen Räumen die Journalisten beim gestrigen Presserundgang ganz still werden ließen, bildet die Schau im Erdgeschoss einen Kontrast: Matt Stokes beschäftigt sich - durchaus laut - mit Underground-Musik. Die Ausstellung ist bis 20.2. (Mi bis So, 11-18 Uhr) zu sehen. Morgen, 15 Uhr, findet eine Kuratorenführung statt. Eine ausführliche Besprechung folgt. (vbs)

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