Prof. Winfried Jacob stellt im Augustinum Gemälde aus

Zu malerischen Orten

Zauber des Südens: „Tossa de Mare“ von Winfried Jacob. Foto: Ammermüller

Kassel. Sie ist sein Modell und sein Vorbild - Winfried Jacob sucht seine Motive in der Natur und fängt dabei auch schon mal ungewöhnliche Perspektiven ein. In einer Ausstellung im Augustinum Kassel zeigt der gebürtige Kasseler ein breites Spektrum seiner Malerei, die in Natur und Landschaft verwurzelt ist.

Doch es ist nicht nur die Schönheit der Natur, die Winfried Jacob in seinen Bildern einfängt. Sondern der Künstler spiegelt auch die Spannung wider, die sich im Zusammenspiel von malerischen Orten und Naturgewalten ergibt. So ist der Himmel über Dresden wolkenverhangen, und das Wolkenspiel findet sich als Spannungselement auf dem Wasser wieder. Dadurch schafft Jacob Dramaturgie und eine räumliche Dimension.

Auch der Heimat setzt Jacob in seinen Bildern ein Denkmal. Herkules und Bergpark zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten reihen sich in die Galerie malerischer Orte aus Spanien, Italien und Frankreich. Winfried Jacob will nicht nur abbilden. Vielmehr gibt der Künstler das Elementare wieder, welches dem Ort seine Magie und Schönheit verleiht. Jacob gelingt das hervorragend durch eine Synergie aus Farbe, Licht und Symmetrie. Der Künstler verwendet dazu unterschiedliche Techniken und Materialien. Der dicke Farbauftrag von Ölfarbe, vermischt mit Quarz und Polyvinyl, erzeugt Strukturen und unterstreicht die perspektivische Wirkung.

Ein Gang durch die Ausstellung lädt zu einer Reise an schöne Orte ein und führt dem Betrachter die Einzigartigkeit der Natur vor Augen.

„Stimmungs - und Seherlebnisse“, Augustinum, Im Druseltal 12.

Von Kirsten Ammermüller

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