Teenie-Star Miley Cyrus im Interview über ihren Film „Mit dir an meiner Seite“ und ihren Ruhm

„Man sollte zu sich stehen“

Sie ist der erfolgreichste Teenie-Star der Welt und verdient im Jahr um die 25 Millionen Dollar. Als „Hannah Montana“ eroberte Miley Cyrus seit ihrem zwölften Lebensjahr die Mädchenherzen. In „Mit dir an meiner Seite“, der diesen Donnerstag anlaufenden Verfilmung des Bestsellers von Nicholas Sparks, spielt sie ein rebellisches Mädchen, das vom gut aussehenden Jungen Will (Liam Hemsworth) gezähmt wird. Auch im wahren Leben hat sich die 17-Jährige in ihren Filmpartner verliebt.

Ursprünglich wollten Sie nach Deutschland kommen, um den Film zu präsentieren.

Miley Cyrus: Ja, aber der verfluchte Vulkan in Island hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben bis zuletzt gehofft, dass doch noch ein Flieger rechtzeitig nach Europa geht. Aber dann mussten wir alles abblasen, was mich sehr traurig gemacht hat. Es macht mir immer viel Spaß, mitzukriegen, wie die Fans emotional dabei sind und bei manchen Szenen sogar in Tränen ausbrechen.

Hätten Sie sich jemals träumen lassen, der erfolgreichste Teenie-Star der Welt zu werden?

Cyrus: Absolut nicht, und ich habe es auch nie darauf angelegt. Ich bin einfach nur meinen Weg gegangen. So gemocht zu werden und so viel Anerkennung zu bekommen, ist überwältigend. Ich bin einfach nur glücklich.

Nicht zuletzt, weil Sie tatsächlich mit Ihrem Filmpartner Liam Hemsworth zusammen sind. War das Liebe auf den ersten Blick?

Cyrus: Eigentlich war ich viel zu sehr damit beschäftigt, die nächste Staffel von „Hannah Montana“ abzudrehen. An drehfreien Tagen suchten wir nach einem Darsteller für die Rolle des Will. Es stellten sich viele Jungs vor, aber als Liam den Raum betrat, wusste ich sofort, das ist unser Will.

Was hat Ihnen an Liam gefallen?

Cyrus: Er war so ganz anders, und er ist noch immer ein bodenständiger Typ. Man merkt, dass er die Schauspielerei liebt, und dies alles nicht nur macht, um ein Star zu werden. So etwas gibt es in Hollywood nur selten.

Und wie war es, als Sie sich das erste Mal vor der Kamera geküsst haben?

Cyrus: Ganz professionell. Es gehört nun mal zur Schauspielerei, Liebesszenen zu drehen. Wenn man das Drehbuch liest, fühlt es sich komisch an. Wenn es so weit ist, fällt es einem gar nicht so schwer.

Haben Sie sich schon während der Dreharbeiten oder danach ineinander verliebt?

Cyrus: So genau lässt sich das gar nicht sagen, weil wir uns ja auch im Film erst langsam näherkommen. Liam und ich haben auch beschlossen, unsere Liebe so weit als möglich privat zu halten.

Was schwierig ist, weil Sie nun beide im Licht der Öffentlichkeit stehen.

Cyrus: Andererseits macht es die Beziehung einfacher, weil jeder von uns weiß, was dieser Job bedeutet. Man muss sich nicht schlecht fühlen oder nach Entschuldigungen suchen, wenn ein Drehtag mal wieder länger geworden ist als geplant. Es besteht ein gegenseitiges Verständnis. Umso mehr genießen wir die Zeit, die nur für uns bestimmt ist.

Ist es für Sie manchmal eine Last, als „Hannah Montana“ für Millionen von Mädchen ein Idol geworden zu sein?

Cyrus: Ich weiß nicht, ob ich wirklich ein Idol sein möchte, denn das hieße, unfehlbar zu sein, was ich definitiv nicht bin. Mir liegt mehr daran, meine Fans zu inspirieren. Ich bin ambitioniert und empfinde mich als jemand, der sich den Herausforderungen stellt. Ich finde, alle sollten so leben - egal ob sie noch zur Schule gehen oder eine berufliche Karriere anstreben.

Wobei die meisten Fans so sein wollen wie Sie ...

Cyrus: Was ich aber nicht gutheißen kann. Ich habe früher selbst versucht, immer jemand anderes zu sein. Aber das ist falsch. Man sollte sich seiner Stärken bewusst sein und immer zu sich selbst stehen.  (ricore)

Von Markus Tschiedert

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