Abdul Adhim Kamouss fiel Gästen ins Wort

Kommentar zum Imam bei Jauch (ARD): "Von Minute zu Minute unglaubwürdiger"

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Imam Abdul Adhim Kamouss

Hassprediger habe er in der Berliner Al-Nur-Moschee noch nie gesehen, sagte der Berliner Imam Abdul Adhim Kamouss am Sonntagabend bei Jauch. Auch sonst wirkte er unglaubwürdig. Ein Kommentar von HNA-Volontär Marc Hörcher.

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Ordentlich aufgemischt hat Günther Jauchs ARD-Talkshow am Sonntagabend eine Person: Der Berliner Imam Abdul Adhim Kamouss. Er diskutierte mit Wolfgang Bosbach (CDU), Heinz Buschkowsky (SPD) sowie den Journalisten Özlem Gezer und Stefan Buchen zum Thema „Gewalt im Namen Allahs - wie denken unsere Musilme?“. Kamouss berichtete von seinem „Kampf gegen die Radikaliserung des Islams“. Dabei wurde er von Minute zu Minute unglaubwürdiger. Ja, er predige in der Al-Nur-Moschee in Neukölln, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Doch davon, dass dort jemals antisemitische Parolen gefallen sind, wisse er nichts.

Immer wieder fiel Kamouss den anderen Gästen ins Wort und nahm einen beachtlichen Teil der Sendezeit ein. „Die Sendung heißt doch nicht: Günther Jauch interviewt einen Imam“, wies ihn Bosbach zurecht. Ein solches Machtwort hätte man sich mal von Jauch selbst gewünscht. Der versuchte vergeblich, gegen den selbst ernannten „radikalen Friedensstifter“ anzureden, um dann am Ende der Sendung resigniert festzustellen, in dieser Sendung hätten manche Menschen „möglicherweise zu viel gesagt“.

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Die Sendung im Internet: www.ardmediathek.de/tv

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