Gewinner von „Jugend musiziert“ traten auf

Mehr Talente denn je machten mit

Eigenkomposition: Torben Schott am Flügel. Foto:  Fischer

Kassel. Die Beliebtheit des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ ist ungebrochen. Mit über 140 Teilnehmern bei der Regionalauswahl Nordhessen schickten noch nie so viele Privatlehrer oder Musikschulen ihre jungen, ja zum Teil jüngsten Schüler ins Rennen.

50 Kinder und Jugendliche wurden jetzt im festlichen Rahmen geehrt, erste, zweite und dritte Preise wurden von den Organisatoren und Oberbürgermeister Bertram Hilgen an die 8- bis knapp 18-Jährigen vergeben. Die Besten der Besten, nämlich die, die nun an den Landeswettbewerb weitergeleitet werden, stellten sich auch musikalisch vor. Die Begabungen gaben zu großen Hoffnungen Anlass und ließen schon Talente erkennen.

Im Soloklavier-Bereich beeindruckten unter anderem Torben Schott mit einer Eigenkomposition, Frederike Holzer mit einer Toccata von Aram Chatschaturjan und André Callegaro mit einem Werk des jungen Komponisten Eric Domenech.

Die größte stilistische und musikalische Vielfalt gaben die Bläserensembles zu erkennen, sie ging vom beschwingten „Tango für Elise“ im Blockflötenquartett mit Hanna Volgmann, Katja Marxen, Nora und Ronja Meurer bis hin zur „Reise in Rock-Jazz“ mit der Blechbläser-Power von Christian Kummel, German Braun, Hauke Köstner, Hannes Führer und Stanislav Akimov.

Technisch hoch stehendes Niveau zeigten die fünf Klarinettisten Konstantin Krug-Sauer, Christian Winter, Klara Vater, Anton Küch und Jonas Arend mit einer Bearbeitung des berühmten „Csárdás“ von Monti. Gleich zwei Preise erhielten Anton und Lotta Rink und Fabian Eike im Bereich „Besonderes Ensemble“: Neben ihrer musikalisch beeindruckenden Leistung wurden sie für die Umsetzung einer zeitgenössischen Komposition von Ernst Bartmann geehrt, und zwar in der ungewöhnlichen Besetzung Trompete, Violine und Zither. Viel Beifall in der voll besetzten Eon-Halle.

Von Christiana Nobach

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