„Mein Penis rackert sich ab“: Jason Biggs über den Kino-Hit „American Pie“

Die Jungs sind jetzt Männer, haben aber immer noch vor allem das eine im Kopf: Die „American Pie“-Helden Oz (von links, Chris Klein), Jim Levenstein (Jason Biggs), Finch (Eddie Kaye Thomas) und Kevin (Thomas Ian Nicholas). Foto: Universal Pictures

Die Teenie-Komödie „American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen“ entwickelt sich 1999 zu einem Überraschungserfolg, der eine Viertelmilliarde US-Dollar einspielt. Zwei Fortsetzungen und 13 Jahre später wagt sich das Studio nach neun Jahren an den vierten Teil „American Pie - Das Klassentreffen“.

Mit dabei ist fast die gesamte Hauptdarstellerriege des ersten Films. Auch Chris Klein kehrt zu seiner Clique zurück, nachdem er im dritten Teil ausgesetzt hatte. Wir sprachen mit ihm und seinem Kollegen Jason Biggs.

Herr Biggs, die Regisseure Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg meinten, Ihr Penis hätte auch vorsprechen müssen.

Jason Biggs: Mein Penis rackert sich seit Langem ab. Er ist ein harter Arbeiter. Er wollte endlich den großen Durchbruch schaffen. Hoffentlich ist es jetzt soweit.

Sie sind mit William Scott Produzent des Films. Bedeutet das für Sie mehr Geld als für die anderen?

Biggs: Ich habe mehr Prostituierte geliefert bekommen. Es mussten stets zwei in meinem Wohnwagen sein. Die durfte ich aus einem Pool von zehn aussuchen.

Chris Klein: Vielen Dank übrigens, dass du die Reste an uns weitergegeben hast.

Wer hatte die Idee, den Film zu machen?

Biggs: Die Idee gab es schon länger. Ich habe das von vielen verschiedenen Seiten gehört. Als wir die Zehn-Jahres-Marke seit dem ersten Film erreicht hatten, war relativ klar, dass ein neuer „American Pie“-Film das Ehemaligentreffen thematisieren würde. Es hat ein wenig gedauert, bis wir alles so zusammengebracht haben, dass es gepasst hat.

Haben sich Ihre Kollegen in der Zwischenzeit verändert?

Klein: Nein. Jeder hat einen ganz eigenen Furzgeruch. Ich wusste sofort, wer wer ist.

Also spielen Sie sie nicht gegeneinander aus, wie Sie es bei Eltern tun würden?

Biggs: Nein, da würde ich mir ja ins eigene Fleisch schneiden. Solche Konflikte mit meinen Eltern haben mir auf lange Sicht überhaupt nichts genützt.

Werden Sie Ihren Kindern die Filme zeigen?

Biggs: Ich werde wohl keine Wahl haben. Heutzutage sehen Kinder sowieso alles. Die Frage ist eigentlich eher: Wie halte ich meine Kinder davon ab, den Film zu sehen, bevor ich will, dass sie ihn sehen? Ich sehe meine zukünftige Tochter vor mir, wenn sie mit zwölf Jahren nach Hause kommt und sagt: Papa, meine Freundin Jessica hat mir erzählt, dass sie gestern deinen Penis im Fernsehen gesehen hat.

Können Sie sich an den Moment erinnern, als Sie dachten: Jetzt bin ich erwachsen?

Klein: Ich habe eine Weile darauf gewartet und beschlossen, dass ich nicht mein ganzes Leben darauf warten will. Aber ich führe mittlerweile Gespräche über den Ballaststoffgehalt meines Essens.

Biggs: Vorgestern habe ich Chris erzählt, dass die Reise mir eine ordentliche Verstopfung verpasst hat. Er meinte nur: Ich habe Ballaststoffe dabei, damit reise ich immer. Gestern hat er mir eine SMS geschrieben, ich solle in seinem Zimmer vorbeikommen und mir die Ballaststoffe abholen.

Klein: Früher hätten wir uns per SMS gefragt, wer das Gras hat. Und jetzt dreht es sich darum, wer die Ballaststoffe dabeihat. (Ricore)

Von Heiko Thiele

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