Vor 500 Jahren starb der Maler Sandro Botticelli

Meister kühler Grazie

Sandro Botticelli, der Frauenmaler: „Venus“ (um 1482). Das Gemälde hängt in der Galleria Sabaude in Turin. Foto: dpa

Florenz. Etwas kühl und distanziert kommen seine schönen Frauen daher. Die Madonnen wirken zerbrechlich und haben Melancholie in den Augen.

Der italienische Renaissance-Meister Sandro Botticelli (1445-1510) hat einen Frauentyp voller Grazie und ausdrucksstarker Individualität verewigt, der auch heute noch betört. Der Florentiner Botticelli, der heute vor 500 Jahren, am 17. Mai vor 1510 starb, ist nicht nur einer der ganz großen Künstler, sondern steht auch für die Glanzepoche der Medici-Herrscher in Florenz. Seine traumwandlerisch sichere Maltechnik setzte Botticelli auch für den Vatikan ein. So schuf er drei wichtige Fresken in der Sixtinischen Kapelle, darunter „Die Versuchung Christi“ und „Begebenheiten aus dem Leben des Mose“. (dpa)

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