Milky Chance wieder auf Tour - und bald bei neuer Plattenfirma

Zurück auf der Bühne: Samstag traten Clemens Rehbein Philipp Dausch und ihr Bassist Antonio Greger beim Oben-Festival in Baunatal auf.

Sechs Monate standen Milky Chance nicht auf der Bühne. Am Samstag wurde das Kasseler Pop-Duo beim Oben-Festival gefeiert. Nun geht es wieder auf Tour - ehe sich einiges ändert.

Einen besseren Start in die neue Tour hätte es für Milky Chance nicht geben können. Am Samstag trat das Kasseler Pop-Duo beim Oben-Festival auf der Baunataler Knallhütte auf, das von Freunden organisiert wird. Am Dienstag stehen Clemens Rehbein und Philipp Dausch in Moskau auf der Bühne, ehe es durch ganz Europa und nach Nordamerika geht. Aber wie geht es weiter mit Deutschlands erfolgreichstem Pop-Export seit Rammstein?

Das Album 

Ursprünglich sollte der Nachfolger des Debüts „Sadnecessary“ (2013) dieses Jahr erscheinen. Am Rande des Auftritts in Baunatal kündigte Sänger und Gitarrist Rehbein (23) jedoch an, dass die neue Platte erst 2017 veröffentlicht wird.

Mehrere Monate hat das Duo in seinem in Kassel eingerichteten Studio an neuen Songs gearbeitet. Zwei davon stellten Rehbein, Multiinstrumentalist Dausch und ihr Bassist Antonio Greger erstmals beim Oben-Festival vor. Die eingängigen Nummern klingen frisch, aber immer noch unverkennbar nach Milky Chance. Fans müssen also noch Geduld haben, können sich aber schon mal freuen.

Die Plattenfirma 

Sonntag machte Dausch auf dem Weg nach Moskau am Frankfurter Flughafen ein Nickerchen, wie Milky Chance auf ihrem neuen Social-Media-Kanal bei Snapchat posteten.

Klar ist, dass das neue Album nicht bei Lichtdicht Records erscheinen wird, der Plattenfirma, die Dausch 2013 mit Freunden gegründet hatte. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass man sich verkracht hat. Milky Chance sagen dazu nichts, auch Tobias Herder, einer von drei Lichtdicht-Geschäftsführern, schweigt. Dafür kursieren seit Monaten Gerüchte, die Erfolgs-Band werde zum Plattenriesen Sony wechseln. Aber auch das ist längst nicht sicher. Angebote dürfte es jedenfalls genug geben.

Die Tour 

Mehr als drei Dutzend Konzerte wird die Band bis September in Europa und Nordamerika spielen - in großen Häusern wie der London Music Hall und bei renommierten Festivals wie dem Lollapalooza in Berlin. Zwischendurch geht es immer wieder nach Kassel. Denn ihre Heimat wollen die Erfolgsmusiker nicht verlassen, wie sie immer wieder bekundet haben. Hier können sie auftanken.

Und hier hat Rehbein sogar noch mehr Zeit als früher: Nach sechs Jahren trägt er nun glatte Strähnen statt der markanten Wuschelfrisur, die, wenn sie richtig sitzen soll, womöglich fast so aufwendig ist wie ein neues Album.

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