Umsonst und draußen für alle: Das Mind-the-Gap-Festival

Live immer eine Attraktion: King Khan. Foto: nh

Kassel. Selbst der größte anzunehmende Unfall für Konzertveranstalter im Internet-Zeitalter kann dem Mind-the-Gap-Festival nichts anhaben. Bereits seit Anfang der Woche ist die Website von Kassels einzigem Umsonst-und-draußen-Festival lahmgelegt. Bis Redaktionsschluss am Mittwochabend konnte der Provider den Fehler nicht beheben.

Und trotzdem wird die zweite Auflage an diesem Samstag mit viel Musik jenseits des Mainstreams wohl ein Erfolg. Auf der Facebook-Seite von Mind The Gap waren gestern fast 1300 Zusagen verzeichnet. 730 Nutzer des sozialen Netzwerks waren noch unsicher, und mehr als 2500 Antworten standen noch aus.

Wenn das Wetter mitspielt, wird es am Samstag also voll im Nordstadtpark, den Wolfram Benczek vom Kulturzentrum Schlachthof und Hennig Beste von der Booking-Agentur Proton ganz bewusst ausgesucht haben. Der Park bildet die Grenze zwischen Universität und Arbeiterviertel, zwischen Akademikern und Hartz-IV-Empfängern sowie zwischen Ausländern und Deutschen. Mind the Gap, das sich auf eine Durchsage an Londoner U-Bahn-Stationen bezieht, mit dem vor dem Spalt zwischen Zug und Bahnsteig gewarnt wird, will diese Lücke schließen.

Um alle zu begeistern, gibt es ein breit gefächertes Programm: Der Berliner Garage-Punk-Künstler King Khan (21.30 Uhr) gilt mit seiner Band His Shrines als Live-Attraktion, auf den lässigen Sixties-Soul der Hamburger Band Mobylettes (20 Uhr) können sich im Moment alle einigen. Bondage Fairies (18.45 Uhr) aus Stockholm versprechen mit Electro-Clash einen leckeren Schweden-Happen. Dazu kommen ab 15 Uhr die regionalen Bands Iron Buffalo, Augen Auf! und The Float sowie Spielangebote für Kinder. Bereits am Freitagabend (21 Uhr) spielen im Schlachthof die Little Ladies und The Hara-Kee-Rees. Das ist zwar drinnen, aber auch umsonst. (mal) www.mindthegap-openair.de

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