Neue Internetshow „Like! Die größten Internetstorys“ auf RTL II

Moderator Florian Ambrosius: „Wir liefern die Hintergründe“

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Florian Ambrosius

Heute geht die neue Show „Like! Die größten Internetstorys“ in die erste Runde. Moderator Florian Ambrosius präsentiert ab 20.15 Uhr bei RTL II Geschichten aus dem Internet.

Wie kann man das Internet in eine Fernsehshow verpacken?

Florian Ambrosius: Wir zeigen Internetgeschichten, die in irgendeiner Form und in alle möglichen Richtungen für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Der ein oder andere mag sagen: Kenne ich schon. Wir zeigen aber nicht nur das Phänomen, den Hype oder den Trend, sondern liefern auch Hintergründe und Infos, die der Zuschauer bestimmt noch nicht kennt. Es ist weitaus mehr als eine Show, die einfach nur Geschichten erzählt.

Wie präsentieren Sie die Trends? 

Ambrosius: Es kommen Fotos wie auch Videos vor, die aus Quellen wie Youtube und Social Media stammen. Wir haben daraus mehrere Rankings erstellt, wie zum Beispiel: Das sind unsere fünf größten Durchstarter. Wir zeigen also, welche Internet- hypes besonders schnell bekannt geworden sind und warum. Am Schluss gibt es pro Ranking einen ersten Platz, der auch begründet wird.

Im Titel der Sendung steht das Wort Like (Gefällt mir). Also sind alle Geschichten, über die Sie berichten, positiv? 

Ambrosius: Am Ende sind die Geschichten alle positiv, weil sie eine Wirkung erzielt haben. Oftmals stecken Schicksale dahinter, im Grunde sind die Geschichten aber alle so aufbereitet, dass die Zuschauer etwas Positives herausziehen können.

Nennen Sie doch ein paar Beispiele, die thematisiert werden. 

Ambrosius: Wir stellen unter anderem die „Ice Bucket Challenge“ vor. Viele haben mitgemacht und sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf gegossen oder zumindest davon gehört. Die wenigsten wissen, was dahintersteckt und wie dieser Hype gewachsen ist. Daneben gibt es Geschichten, die nicht nur amüsant sind, sondern auch berühren und nachdenklich stimmen. Zum Beispiel soll ein emotionaler Film über die Entwicklung eines Kindes für die junge Generation Syriens sensibilisieren. Da steckt eine klare Nachricht hinter. Hinzu kommen Geschichten, bei denen Menschen mit ihrem Schicksal an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Werden auch politische Trends aus dem Netz aufgegriffen, wie zum Beispiel auf Twitter die Äußerungen von Nutzern mit #thisisacoup (Das ist ein Staatsstreich) zur Griechenlandkrise?

Ambrosius: Alles, was sich durch das Internet dem Diskurs stellt, kann Thema sein. Wir müssen aber schauen, was erzählenswert ist und wie gut eine Geschichte für das Medium Fernsehen und unser Format passend aufbereitet werden kann.

Fast drei Stunden lang geht die erste Sendung und läuft direkt zur besten Sendezeit. Ist dieser Zeitraum nicht schwer zu füllen?

Ambrosius: Auf dem Papier sind drei Stunden erst eine Menge Holz, aber mit einer dezidierten Recherche und einem kurzweiligen Erzähltempo sind die gut zu füllen. Wir machen schließlich in erster Linie Unterhaltung für den Zuschauer, erklären dann aber auch die Phänomene.

Wird es eine Fortsetzung der Show geben?

Ambrosius: Weitere Sendungen sind geplant, von denen wir aber noch nicht sagen können wie und wann es weitergeht. Das Internet ist ja aber so schnell, dass es an Inhalten nie mangeln wird.

Zur Person: Der geborene Lübecker Florian Ambrosius (39) schloss als Diplom-Sportwissenschaftler sein Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln ab. Im Jahr 2005 stieg er als Moderator bei Super RTL für „Toggo United – Die Fußballshow“ ein. Es folgten weitere Formate bei Super RTL, Sat.1 und eine Webreihe für Volkswagen. Ambrosius ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Köln.

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