Die Reihe „Achtmal Alte Brüderkirche“ beginnt am Sonntag mit dem Ensemble Horizonte

Musik und Kunst auf der Grenze

Besonderer Ort für besondere Musik- und Kunst-Ereignisse: Die Alte Brüderkirche in der Brüderstraße. Foto: Koch

Kassel. Achtmal wird die Alte Brüderkriche in diesem Sommer wieder zu einem Ort, an dem sich neue Musik, bildende Kunst, Tanz und Sprache begegnen und gegenseitig erhellen sollen. „Auf der Grenze“ lautet in diesem Jahr das Motto der Veranstalter vom Evangelischen Forum, die das Festival gemeinsam mit dem Musiker Olaf Pyras und der Künstlerin Sabine Stange organisieren. Ziel ist es, künstlerische und spirituelle Erfahrungen miteinander zu verbinden.

Alle Veranstaltungen finden sonntags um 18 Uhr in der Alten Brüderkirche, Brüderstraße, statt. Der Eintritt ist frei. • 29. Mai: Das Detmolder Ensemble Horizonte spielt Stücke der italienischen Komponisten Salvatore Scarrino (64) und Giacinto Scelsi (1905-1988), des Messiaen-Schülers Gérard Grisey (1946-1998) sowie Kompositionen des Leiters des Ensembles Horizonte, Jörg-Peter Mittmann (49). Dazu zeigt die Fotografin Etta Gerdes ihre in Ostfriesland entstandene Bilderserie „Die See und das Land“. Hermann Köhler steuert dazu Texte bei. • 19. Juni: Musikalische Gestaltung durch das Ensemble Apostrophe mit Andreas Roth (Posaune), Michael Pattmann (Schlagzeug) und Bernd Schultheis (Elektronik). Dazu eine Installation und Performance „Sperrmüllpiloten“ und Wortbeiträge von Kathrin Jahns. • 3. Juli: Raummusik („Soundings“) von Olaf Pyras (Schlagwerk) und Justin Sebastian (Trompete). Dazu Tanz mit Nusara Mai-ngarm und Wortbeiträge von Gabriele Heppe-Knoche. • 7. August: Musik von Susanne Hartig (Violoncello), konzeptionelle Zeichnungen von Katrin Gaßmann und Wortbeiträge von Gertrude Betz. • 21. August: Musik von Wolfgang Rihm: Neue AlexanderLieder und Wölfli-Lieder. Richard Logiewa (Bariton), Hellmuth Vivell (Klavier). Dazu Malerei von Christine Reinckens und Wortbeiträge von Insa Meyer-Rohrschneider. • 11. September: Das Schlagzeugensemble der Uni Kassel spielt Werke von Alice Gomez, Nebosjan Zivkovic und Steve Reich. Dazu werden Fotoarbeiten von Christian Schauderna gezeigt. Wortbeiträge kommen von Gabriele Heppe-Knoche. • 25. September: Im Abschlusskonzert spielt das Nomos-Quartett Luigi Nonos berühmtes Streichquartett „Fragmente - Stille, An Diotima“. Von Tao Xia wird eine Skulptur gezeigt, und Hermann Köhler steuert Wortbeiträge bei. (w.f.)

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